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049 Via ferrata Franco Gadotti (Sas Aut, 2555 m – Vallacciagruppe)

Fassatal
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Informationen zur Tour 049 Via ferrata Franco Gadotti (Sas Aut, 2555 m – Vallacciagruppe)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    7:30 h
  • Strecke
    8.4km
  • Höhenmeter
    1110 hm
  • Höhenmeter
    1110 hm
  • Max. Höhe
    2618 m
Insgesamt sehr langes und zum Teil auch alpines Unterfangen. Trittsicherheit und Erfahrung im einfachen, aber exponierten Steilgelände (Absturzgefahr!) sind ein Muss!

Wegbeschreibung

Zustieg: Ein von der Straße aus sichtbares Schild weist den Weg zum Bivacco Donato Zeni (2100 m). Der Zustieg ist gut beschildert, ein kurzes Teilstück unterhalb der Biwakschachtel ist mit Stahlseilen gesichert. Beim Biwak geht man nach rechts (Weg 617) weiter und erreicht in wenigen Minuten den Einstieg (Gedenktafel – Beginn der Stahlseile).

 

Charakteristik und technische Details: Relativ einfacher und eher langweiliger Klettersteig mit langen, zum Teil exponierten Gehstrecken. Entlang der Steigspuren trifft man immer wieder auf loses Gestein und Geröll, dafür aber kaum auf andere Bergsteiger! Die Stahlseile sind, wo vorhanden, gut verankert und die gesicherten Wegabschnitte sind gut und ohne großen Kraftaufwand zu meistern. Wer die Ruhe und ein langes, zum Teil auch alpines Unternehmen sucht, ist hier am rechten Ort; wer hingegen einen Klettersteig mit viel Eisen und Seil sucht, ist hier komplett fehl am Platze!

 

Abstieg: Am Ende der Rinne steigt man mühsam über Steigspuren nach links aufwärts, wobei man bis zur Forcella Baranchie (2628 m) mit mehreren kurzen Gegenanstiegen „belohnt“ wird. Dieser Teil des Weges ist kaum markiert; bei Nebel oder schlechtem Wetter kann die Orientierung problematisch werden! Sollte man von den Gegenanstiegen noch nicht genug haben, ist von der Forcella Baranchie (Wegweiser) ein kurzer Abstecher zur Punta Vallaccia möglich. Ansonsten quert man in die Forcella de la Costela (2529 m). Von dort steigt man kurz steil Richtung Rifugio Vallaccia ab und geht dann bei der ersten Weggabelung unter der Felswand links aufwärts (Wegschild am Boden – Weg 615) bis in die Forcella Vallaccia (2468 m – der Steigspur direkt unterhalb der Wand folgen!). Der Abstieg von der Scharte führt unangenehm, anstrengend und steil über Schotter hinunter zur Biwakschachtel. Von dort über den Aufstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

Vor der Alm „Malga Crocifisso“

Zielpunkt

Vor der Alm „Malga Crocifisso“

Besonderheiten

Schwierigkeit und allgemeine Informationen: Einfacher Klettersteig mit wenig steilen Stellen, die alle gut kletterbar sind. Nur Teilstrecken sind mit Stahlseil gesichert (zumeist gute Verankerungen, an den steilsten Stellen gibt es Tritthilfen). Die Schwierigkeit liegt in den zum Teil exponierten Gehpassagen, die über Geröll und loses Gestein führen (Absturzgefahr!). Die Schlussrinne ist angefüllt mit lockerem Geröll, die Stahlseile sind zum Teil verschüttet, hier herrscht große Steinschlaggefahr!

 

Orientierungshinweise: Nach dem kurzen, ausgesetzten Abstieg in einen Kessel gelangt man über einen Steig auf den Rücken (Schild), der den Sas da le Doudesc (kurzer, einfacher Abstecher nach rechts zum Gipfel) mit dem Sas Aut verbindet. Links weitergehen und bei den Wegschildern (Abstieg nach Moena) geradeaus weiter (exponiert) bis zu den Stahlseilen, die hinauf zur Wiesenhochfläche des Sas Aut führen (bei Nebel oder schlechtem Wetter kann die Orientierung zum Problem werden!). Beim Wegweiser rechts über Steigspuren durch die steile Rinne absteigen (weiter unten Stahlseil, zum Teil verschüttet – Achtung auf nachfolgende Bergsteiger; große Steinschlaggefahr). Am Ende der Rinne endet auch der Klettersteig. Der folgende Abstieg ist ein Unternehmen für sich!

Parken

Vor der Alm „Malga Crocifisso“ - rechts der Straße gibt es genügend Parkmöglichkeiten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Bozen durch das Eggental und über den Karerpass nach Pozza di Fassa. Dort rechts abbiegen in das Val di San Nicolò und bis in Sichtweite (nicht bis zum Gebäude!) der Alm „Malga Crocifisso“ fahren. Rechts der Straße gibt es genügend Parkmöglichkeiten.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Klettersteigatlas Südtirol – Dolomiten – Gardasee

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