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036 Cengia Veronesi (Südliche Fanisspitze)

Cortina d'Ampezzo
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Informationen zur Tour 036 Cengia Veronesi (Südliche Fanisspitze)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:30 h
  • Strecke
    7.8km
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Höhenmeter
    980 hm
  • Max. Höhe
    2843 m
Nicht zu unterschätzende Bergtour, die zum Teil über steile Wandstufen und über äußerst exponierte Wegabschnitte führt. Die Cengia Veronesi ist nur auf Abschnitten mit neuen Stahlseilen gesichert.

Wegbeschreibung

Zustieg: Von der Bergstation steigt man in die Forcella Lagazuoi (2563 m) ab und geht links über den Weg Nr. 20 (Hinweis Ferrata Tomaselli) bis zur nächsten Weggabelung weiter. Dort folgt man dem Weg Nr. 20b (Ferrata Tomaselli) bis zur Biwakschachtel Bivacco della Chiesa. Vom Biwak geht man kurz aufwärts in die Forcella Grande. Man steigt von der Scharte ab und folgt bald schon dem nicht gekennzeichneten Steig nach links (Abstiegsweg Ferrata Tomaselli) zur Selletta Fanis (2815 m). Von der Selletta Fanis steigt man gegen Norden hin mühsam über ein steiles Schotterfeld (schlecht erkennbare Steigspur) ab und quert unterhalb der Ostwand der Fanis-Spitzen nach links zum Einstieg (Stahlseile). Dabei wird ein mit Schutt bedecktes Eisfeld überschritten. Einige wenige, normalerweise gut sichtbare Spalten im Eis sind groß genug, um einen Bergsteiger zu verschlingen!

 

Routen-Info: Der Beginn des Klettersteiges ist sehr steil, aber gut mit Stahlseilen gesichert. Der Aufstieg endet an einem alten Kriegsstollen, der von der Ostseite durch den Berg zu seiner Westseite führt (Stirnlampe unabdingbar!). Dort folgt man dem Band nach links (nur zum Teil Sicherungen), bis man auf die Stahlseile des Tomaselli-Klettersteiges trifft. Man steigt über den Klettersteig (oft Gegenverkehr und im unteren Teil sehr steil!) ab bis zum Einstieg. Alternativ kann man den Stahlseilen bis zur ersten Schulter (Schotter) folgen. Anstatt über den nächsten, steilen Abschnitt des Klettersteiges weiter abzusteigen, geht man über einen schlecht erkennbaren Steig nach links. Eine exponierte und unangenehm zu begehende Steigspur führt zurück zum Aufstiegsweg.

 

Abstieg: Nachdem man entlang der Stahlseile des Tomaselli-Klettersteiges bis zum Einstieg abgeklettert ist, geht man zur nahen Biwakschachtel „Bivacco della Chiesa“ weiter und steigt dort kurz über den Steig nach links zur Scharte auf. Auf der Rückseite führt der Steig abwärts und trifft auf den Aufstiegsweg, dem man bis zur Forcella Travenanzes folgt. Von dort wandert man über den Weg Nr. 402 (Beschilderung) zurück zur Talstation der Seilbahn.

Variante

Nicht empfehlenswerte, manchmal beschriebene Variante: Man folgt dem Band „Cengia Veronesi“ nach rechts (nur teilweise mit Stahlseilen gesichert, sehr ausgesetzt, absolute Trittsicherheit und Erfahrung im alpinen Gelände ein Muss) und quert die Westseite der Fanisspitze bis in eine Scharte zwischen den Fanisspitzen und der Scotoni-Spitze. Von dort steigt man zuerst zur Forcella Lago und dann zum Scotoni-See ab. Nun muss man das gesamte Plateau des Lagazuoi queren, bis der Weg Nr. 20 hinunter in die Lagazuoischarte führt. Von dort geht man zurück zum Ausgangspunkt (sehr langer Abstieg).

Startpunkt

Bergstation der Lagazuoi-Seilbahn

Zielpunkt

Talstation der Lagazuoi-Seilbahn

Besonderheiten

Schwierigkeit und allgemeine Informationen: Obwohl diese Bergtour entlang des ausgesetzten Felsbandes der Fanis-Spitzen in einigen Führern angepriesen wird, ist die vollständige Runde in keiner Weise zu empfehlen. Hier wird eine kürzere Route beschrieben, die sich eventuell als Alternative zum Tomaselli-Klettersteig oder in Kombination mit demselben eignet. Die Tour in der hier beschriebenen Form ist eher kurz, man sollte sich jedoch nicht täuschen lassen: Trittsicherheit und Orientierungssinn sind ein Muss!

Parken

Talstation der Lagazuoi-Seilbahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Bozen oder Bruneck mit dem Bus zum Falzaregopass.

Anfahrt

Vom Gadertal über den Valparola-Pass (2192 m) bzw. von Cortina zum Falzarego-Pass (2105 m). Großer Parkplatz bei der Talstation der Seilbahn zum Lagazuoi. Auffahrt mit der Seilbahn (Bergstation, 2752 m).

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Klettersteigatlas Südtirol – Dolomiten – Gardasee

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