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029 Via Ferrata Giovanni Lipella (Tofana di Rozes, 3225 m)

Cortina d'Ampezzo
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Informationen zur Tour 029 Via Ferrata Giovanni Lipella (Tofana di Rozes, 3225 m)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    8:00 h
  • Strecke
    10.2km
  • Höhenmeter
    1170 hm
  • Höhenmeter
    1180 hm
  • Max. Höhe
    3215 m
Klettersteig mit langen, flachen Gehpassagen. Zwei Leitern führen zum 500 Meter langen, absolut finsteren „Castelletto“- Stollen (unbedingt Stirnlampe!). Der Steig ist an allen exponierten Stellen ausgezeichnet mit gut verspanntem, dickem Stahlseil abgesichert, auf die eigentlichen Schwierigkeiten trifft man erst im letzten Abschnitt des Klettersteigs!

Wegbeschreibung

Zustieg: Vom Rifugio Angelo Dibona (2053 m) geht man zuerst auf breitem Kriegsweg Richtung Tofana-Südwand. Bei der Talstation der Materialbahn zum Rifugio Giussani links weiter (Mark. Nr. 442) und steil aufwärts durch den Latschenhang bis unter die Südwand. Auf dem Weg Nr. 404 nach links bis zu einer Weggabelung (Markierung), dann rechts aufwärts bis zum Beginn des Castelletto-Tunnels.

 

Routen Info: Sehr lange und anspruchsvolle Bergtour, die eine gute Portion an Bergerfahrung, Wetterkenntnis und ausgezeichnete Kondition voraussetzt! Lange Bänder, die allesamt an den exponierten Stellen gut gesichert sind, leiten im unteren Teil immer wieder zu den Steilaufschwüngen, die diese Querungen verbinden. Der Fels ist in den Steilpassagen gut griffig, die Stahlseile sind neu und ausgezeichnet gespannt. Am markanten Felszacken der Tre Dita (2680 m) besteht die Möglichkeit die Tour abzubrechen und zum Rifugio Giussani abzusteigen (Hinweis an der Felswand). Ansonsten nach rechts auf einem Band in das große Amphitheater. Ein senkrechter Aufschwung erfordert Armkraft, dann leiten die Stahlseile über Felsrampen bis zum Ausstieg am Nordwestgrat (3027 m). Von dort über den Normalweg zum Gipfel des Tofana.

 

Abstieg: Vom Gipfel über den Normalweg zurück zur Schulter, dann der blauen Markierung über den anfangs steilen, felsigen Nordosthang abwärts und über den weniger steilen Geröllhang zum Rifugio Giussani. Von dort führt der Weg Nr. 403 zurück zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

Rifugio Dibona

Zielpunkt

Rifugio Dibona

Besonderheiten

Schwierigkeit und allgemeine Informationen: Die langen Querungen in der Westwand sind dem Schmelz- und Regenwasser ausgesetzt. Bis hin zu den Tre Dita ist kaum ein Höhengewinn zu spüren. Der eigentliche Höhengewinn erfolgt im oberen Teil der Wand, wobei sich hier die Länge des Anstiegs spürbar macht. Auf den Bändern und Schuttterrassen der Westwand liegt sehr oft noch im Frühsommer harter Altschnee. Ebenso verwandelt sich der Aufstieg gegen den Herbst hin nach den ersten Schneefällen oft in ein delikates Unternehmen. Die Mitnahme eines Eispickels ist dann auf alle Fälle anzuraten.

Parken

Rifugio Dibona

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Vom Falzarego-Pass Richtung Cortina. Einige Kilometer nach der Abzweigung zu den Cinque Torri zweigt links (Beschilderung) die anfangs noch asphaltierte Straße zum Rifugio Dibona (Parkplatz) ab.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Klettersteigatlas Südtirol – Dolomiten – Gardasee

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