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Kirche Uttenheim

Gais
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Informationen zu Kirche Uttenheim

Vermutlich existierte diese Kirche schon im Jahre 970, der erste gesichtere Nachweis für die Kirche von Uttenheim fällt in das Jahr 1175. Die Kirche ist der Hl. Margareth, Schutzpatronin der Bauern, geweiht.

Auf den romanischen Stil folgte jedoch zunächst eine Gotisierung der Kirche in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Verantwortlich dafür zeichnete der sog. "Meister von Uttenheim" (ca. 1430 – 1480) der gleichzeitig einen höchst wertvollen Altar schuf. Den Namen kennt man nicht, man zählt ihn heute zu den großen Meistern der Gotik und vermutet dass dieser beim großen Lehrmeister Michael Pacher sein Handwerk erlernt hat. Pacher selbst, der als Maler und Bildhauer in Bruneck im Pustertal arbeitet, führt von etwa 1460/65 bis 1495 eine der herausragendsten Altarbauwerkstätten seiner Zeit.

Ein Untwetter mit Blitzschlag im Jahre 1772 zerstörte die Kirche und es wurde ein Neubau beschlossen. Die Arbeiten dazu wurden wurden von einem gebürtigen Uttenheimer und zugleich städtischen Baumeister von Bruneck, "Ingenieur Gasser" geleitet. Die heute Pfarrkirche im barocken Stil wurde von 1774 an errichtet. Die Einweihung erfolgte 1783.
Ab 1788 wurde Uttenheim unter Kaiser Josef II. zu einem eigenen Seelsorgegebiet, dessen erster Lokalkaplan Josef von Wenzl wurde. 1891 wurde der Lokalkaplan zum Pfarrer ernannt und seitdem ist Uttenheim eine Pfarrgemeinde.

In der Kirche befinden sich bemerkenswerte Kunstwerke, darunter die Altäre aus dem 19. Jahrhundert, die von Franz Zeiler gemalten Deckenfresken und Kreuzwegbilder, die Statuen der Heiligen Joachim und Anna am Hochaltar und das Altarbild, eine Kopie eines Altarbildes der Seminarkirche von Brixen.

Anfang der 1980er Jahre erhielt die Kirche eine Gesamtrestaurierung.

 

 

Die Schutzpatronin der Bauern hat ein sorgsames Auge auf Uttenheim.

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