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Kirche Niederolang

Olang
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Informationen zu Kirche Niederolang

Ehemalige Mutterkirche eines weiten Einzugsgebietes und eine der Urpfarren des Pustertales. Als solche Begräbnisstätte der Olanger Pfarrherren und der Richter und Pfleger von Altrasen. Im barocken Erweiterungsbau von 1709/12 Reste eines romanisch-gotsichen Vorgängers, der mächtige Glockenturm nachweislich zwischen 1464 und 1477 von "maister Jörg" erbaut. Im Innenraum barockes Gesamtkunstwerk mit dreijochigem, lichtem Lairaum und kaum eingezogenem Rechteckchor. Zur barocken Ausstattung zählen die Ältare, Kanzel, Chorstühle, Weihwasserbecken und Kirchentür, großteils Werke des Brixner Bildhauers Michael Rasner. Die Fassungen besorgte Nikolaus Pedevilla aus Bruneck. Das Hochaltarbild mit den Kirchenpatronen als Fürsprecher Olangs bei der Muttergottes von Mathias Gasser stammend. An den Deckenfeldern Darstellung der Früchte des Kreuzopfers und der Martyrien der Kirchenpatrone (Johann Matthias Pescoller, 1922). Vorbarocken Ursprungs ist die gotsiche Pietà vor dem linken Seitenaltar. Sie stammt aus der nahen Friedhofskapelle. Seltenheitswert hat auch das Fresko mit der Schwangeren Muttergottes an der Langhauswestfassade (Hans von Bruneck).

Quelle: Informationstafel an der Kirche.

 

 

Pfarrkirche zu den Heiligen Petrus und Agnes.

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