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Kirche Niederdorf

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Informationen zu Kirche Niederdorf

Im Jahre 1791 von Kreisingenieur Johann Franz von Pernwerth nach klassizistischen Vorbildern entworfen. Dieser spätbarocke Bau ist in den Jahren 1792-1796 entstanden und um 1799 geweiht.
Die Kirche beherbergt Skulpturen von Nißl und ein Altarbild von Martin Knoller, einem Schüler des Barockmalers Paul Troger. Die Stukkaturen stammen von Georg Singer, die Wandgemälde von Jakob Altmutter 1796/97. Der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre sind einfache, strenge Säulenbauten. Linker Hand der Kirchstiege steht eine gotische Doppelkapelle aus dem 15. Jahrhundert. Der untere Teil dient als Totenkapelle und der obere ist die Annakapelle. In der Totenkapelle befindet sich ein Fresko von Simon von Taisten aus dem Jahre 1503 (Kreuztragung). Die Annakapelle hat ein regelmäßiges Sterngewölbe mit runden Schlußsteinen. Diese Doppelkapelle ist eines der ältesten Bauwerke des Pustertales. 
Im Chor findet sich ein Sternrippengewölbe, im Langhaus ein Netzrippengewölbe.

 

 

Die Kirche ist dem Hl. Stephan geweiht.

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