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Karneid

Eine Burg, drei Flüsse und der Blick in die Sterne.

Mittelalterlich romantisch liegt die Gemeinde Karneid auf dem sonnigen Karneiderberg und wird von der majestätischen Burg bewacht, die der Gemeinde ihren Namen gibt.

Karneid liegt mit seinen circa 3300 Einwohnern im Eisacktal und bettet sich auf dem Karneiderberg, einen Ausläufer der Dolomiten. Das Gemeindegebiet wird von den drei Wasserläufen Eisack, Eggentaler Bach und Braibach aus dem Tierser Tal begrenzt. Den Namen hat die Gemeinde Karneid von der gleichnamigen Burg bekommen, die stolz über dem Dorf auf einem steilen Felsen sitzt und wohl eine der schönsten und besterhaltensten Burgen des Landes ist.

Imposant, herrschaftlich und unerreichbar scheint die Burg Karneid auf ihrem steilen Felshügel zu thronen. Aus dem 13. Jahrhundert stammen Bergfried, Palas, Wohnturm, Ringmauer mit Schwalbenschwanzzinnen und Burgkapelle. Etwas später wurde ein Zwinger gebaut und im 16. Jahrhundert der noch heute bestehende Eingang und die Tortürme. Ferdinand von Miller begann die im 18. Jahrhundert etwas verwahrloste Burg zu restaurieren; er und seine Erben gingen dabei historisch rücksichtsvoll und sehr vorbildlich mit dem kulturellen Erbe um. Der jetzige Eigentümer Christoph von Malaisé und die Gemeinde Karneid arbeiten zusammen, um die Burg in ihrem ursprünglichen Charakter zu erhalten und sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Ortschaften Steinegg, Gummer, Kardaun, Blumau und Karneid zählen zur Gemeinde; die beiden erstgenannten sind dabei etwas größer. Kardaun liegt im Bozner Talkessel und hat den Sitz des Rathauses inne. Ein Fahrradweg soll bald Bozen und Waidbruck verbinden und auch an den Fraktionen Kardaun und Blumau vorbeiführen. Zwischen Kardaun und Bozen ist der Radweg bereits befahrbar; das Teilstück Kardaun–Blumau wird auf der ehemaligen Bahnstrecke gebaut.

Karneid lädt zu Ausflüge in die Umgebung ein: Empfehlenswert ist zum Beispiel ein Wanderung rund um die Erdpyramiden in Steinegg oder ein Besuch der Volkssternwarte Max Valier in Gummer. Die Sternwarte wird vom Verein der Amateurastronomen Max Valier geleitet; aktuelle Veranstaltungen werden auf der eigenen Webseite beschrieben. Ganzjährig finden an jedem Donnerstag Abend Führungen statt für die jedoch eine Anmeldung erforderlich ist. An jedem Freitag gibt es hingegen geführte Wanderung auf dem Planetenweg und informative Touren durch die Sternwarte. Wer also will, kann in Gummer bei klarem Himmel nach den Sternen greifen.

 

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