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IANNA ‘E PRUNA

Baronia Barbagia di Bitti e Tepilora
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IANNA ‘E PRUNA

Baronia Barbagia di Bitti e Tepilora

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Informationen zu IANNA ‘E PRUNA

Direkt am Pass, passenderweise Janna (Pass) genannt, befindet sich diese Sehenswürdigkeit, Ianna ‘e Pruna, sicherlich einer der sehenswertesten von Sardinien, zumindest was die Monumente dieser Art betrifft. Es handelt sich um einen monumentalen Komplex, bestehend aus einem Megaron-Tempel, einigen Hütten und Gebäuden, welche noch nicht zur Gänze und ausreichend erforscht wurden. Für alle, die die Schätze nicht weit entfernter Geschichte betrachten wollen, findet sich zudem etwas weiter entfernt, jedoch immer innerhalb der Ausgrabungsstätte, die heilige Quelle von Su Notante. Die gesamte Sehenswürdigkeit profitiert vom landschaftlichen Umfeld, welches absolut wunderschön ist. Oberhalb befinden sich die Granitwände des Monte ‘e Senes, nach Süd-Osten hat man eine schöne Aussicht, welche vom Tal des Rio Remulis dominiert wird und außerdem die südliche Baronia und große Teile des Supramonte sowie des Gennargentu abdeckt. Die Monumente erscheinen wie in den Grat eingefasst, umschlossen von den Granit-Felsblöcken, die der Wind geformt hat. Die Menge an Erlen, wie sie im weit entfernet Gennargentu ähnlich zu finden sind, bezeichnet auch dieses Gebiet.

 

Gleich nachdem man die archäologische Stätte betritt, triff man auf den Megaron-Tempel. Dieser besteht aus einem Atrium, einst mit einer Bank entlang der Wände und einem halbrunden Raum, der dahinter liegt. Am Eingang befindet sich ein Temenos, zum Teil mit Fußboden und begrenzt von einer Art Zaun mit einer annährend elliptischen Form. Der gesamte Bau wird dem frühen Bronzezeitalter und der Eisenzeit (12. bis 7. Jahrhundert v. Chr.) zugeschrieben. Er besteht aus Granitblöcken mittlerer Ausmaße dieser Gegend, angeordnet in meisterlicher Perfektion. Rund um den Tempel befinden sich weitere Strukturen diese Themenweges, mit großer Hingabe organisiert von der Organisation, die diese Stätte betreut. Um die Besichtigung fortzusetzen, folgt man dem Weg der durch das Gebüsch nach unten führt, wobei man auf weitere noch nicht ausgegrabene Stätten trifft. Schließlich erreicht man die wunderschöne heilige Quelle Su Notante. Sie befindet sich in der Nähe des Rio Remulis, erkennbar an einer schönen Galerie aus schwarzen Erlen. Die Quelle kann in einen ähnlichen historischen Kontext eingeordnet werden wie die etwas bekanntere von Su Tempesu und die Quelle von Noddule. Sie wurde isodom erbaut, aus Basaltblöcken, die in dieser Gegend nicht zu finden sind und eigens für diese Konstruktion hierhergebracht wurden. Die Besichtigung endet mit der Rückkehr zum Tempel und zum Auto, allerdings wäre sie nicht komplett, würde man nicht auch noch etwas Zeit beim Antiquarium di Irgoli verbringen. Dabei handelt es sich um ein Ausnahmemuseum, das eine interessante Auswahl der Funde des Gebiets um Irgoli ausstellt, ohne Frage eines der reichsten von Sardinien in Hinblick auf die Anzahl und die Wichtigkeit der archäologischen Hinterlassenschaften.

Ein Megaron-Tempel, eine heilige Quelle mit einer wunderschönen Aussicht