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Gsies

Taleinwärts ins "Grüne".

Willkommen in Gsies. Urig, vielfältig, gemütlich. Vom modernen Hotel bis hin zum alten Bauernhof mit Schindeln auf dem Dach. Dazu Almen, Berggipfel, Rundwanderungen und viel Entspannung. Hier lässt sich der Urlaub in Südtirol genießen.

Die Gemeinde Gsies liegt im gleichnamigen Tal, das bei Welsberg nördlich vom Pustertal abzweigt. Die Talsohle windet sich gemächlich zwischen den Bergmassiven der Ausläufer der Rieserfernergruppe und den Derfreggeralpen dahin, der Gsieser Bach tut es ihm gleich. Saftige Wiesen breiten sich in der Ebene aus, auf beiden Seiten schließt dichter Nadelwald an, der die ansteigenden Hänge bedeckt. Die Berggipfel blicken kahl in die Ebene, hier bleibt der Schnee noch lange liegen, während es im Tal schon summt und grünt. Die Gebirgskette im Nordosten bildet die Grenze zu Österreich.

Schon im 9. Jh. wurde Gsies als „Gesieze“ in Urkunden erwähnt. Die kleinen Bergweiler wuchsen zu Dörfern heran, Steueraufzeichnungen aus dem Jahre 1525 belegen, dass die Ortschaften autonome Steuergemeinden waren. Unter der Besetzung der Bayern wurden die Dörfer im Jahre 1811 zu drei Gemeinden zusammengefügt, die später wieder aufgelöst wurden. 1929 beschloss man schließlich, die drei Fraktionen Pichl, St. Magdalena und St. Martin zur Gemeinde Gsies zusammenzuschließen.

Ein Geistlicher an der Front
Der wohl bekannteste Sohn des Gsiesertales war Joachim Haspinger. Der Kapuzinerpater war aktiv an den Tiroler Freiheitskämpfen beteiligt, an der Seite von Andreas Hofer kämpfte er am Bergisl gegen die französischen und bayrischen Besetzer. In St. Martin wurde 1959 anlässlich der hundertfünfzigsten Jahrfeier der Kämpfe eine Bronzestatue Haspingers aufgestellt.

Original
Im „Olte Voadohubn“ Haus in St. Magdalena wurde alles im Originalzustand belassen: der kleine Bauernhof und seine Einrichtung sehen seit hunderten von Jahren gleich aus. Geändert hat sich nur, dass hier heute keine Bergbauern mehr wirtschaften. Dafür steht der Hof Interessierten zur Besichtigung offen!

Die satte Natur und die bäuerliche Kultur des Gsiesertal erkundet man am besten mit fest geschürtem Wanderschuh oder auf dem Rad. Ob man nun den alten Schmugglerpfaden in die Berge folgt oder eine angenehme Familienwanderung in Talnähe unternimmt- jeder Naturfreund kommt auf seine Kosten.
Im Winter bieten die Langlaufloipen von Gsies viel Auslaufmöglichkeit, über die Hänge flitzen Schlittenfahrer, gemächlich stapfen Wanderer durch den verschneiten Wald. In St. Magdalena hilft eine Skischule Anfängern auf die Piste.
Mutige Langläufer melden sich zum Gsieser Tal Lauf an: Jährlich treten bis zu 2.500 passionierte Athleten beim Volkslauf in St. Martin an die Startlinie. Je nach Kategorie umfasst die Strecke bis zu 42 km.

 

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