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Giara

Im Herzen der historischen Region der Marmilla befindet sich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von ganz Sardinien: die Sa Jara Manna, besser bekannt als La Giara. Es handelt sich dabei um eine große Hochebene, bestehend aus einer Serie von basaltischen Formationen, in großen Reliefs und prominent in der Talebene, ebenso lieblich geformten Felsen in den darunterliegenden Ebenen. La Giara ist eine eigene Welt: die endlosen Felder des Talgrunds, die weiten gewundenen Horizonte, die sich dem dichten Gehölz gegenüberstellen und die Mengen an Korkeichen, ebenso wie die weiten Pauli, sumpfige Gebiete, die durch ihr Wasserreichtum wertvollen Lebensraum für Vögel und allerlei Tiere schaffen. Darunter ist auch das Symbol dieser Hochebene: die Pferde der Giara, eine endemische Rasse, die etwas kleiner geraten ist und in diesem Gebiet wild lebt, wobei ungefähr 700 Tiere geschätzt werden. Dieser Ort war sicherlich bereits in grauen Vorzeiten wichtig, davon zeugen die zahlreichen Hinterlassenschaften aus den früheren Jahren der Menschheitsgeschichte bis hin zum Zeitalter der Römer. Auf der gesamten Fläche dieses Gebiets (ca 45 km²) befinden sich zahlreiche nuraghische Türme und Zeugnisse der Vergangenheit, von der Steinzeit bis zur Zeit der Römer. Direkt am Fuß der Hochebene befindet sich das große Nuraghe Su Nuraxi di Barumini, Unesco-Erbe. Die Hochebene ermöglicht lange Spaziergänge mit Familien und auch anspruchsvollere Wanderungen auf den Gipfel, ausgehend von den Ortschaften. Zudem ist es möglich, Touren mit dem Mountainbike zu unternehmen, um die langen Forststraßen dieses Gebiets zu erforschen und so diese neue und isolierte Welt kennen zu lernen.