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Gargazon

Über die Ruhe wacht der Kröllturm

Der Aschlerbach hat im Laufe von tausenden Jahren eine Schlucht in die Bozner Porphyrplatte gefressen und das Gestein in die Ebene geschwemmt. Hier liegt heute Gargazon friedlich inmitten von Obstwiesen und Mischwald.

Gargazons ältestes erhaltenes Bauwerk ist der Kröllturm, signifikant erhebt sich die Ruine auf dem Hang des Tschögglberges. Der Bergfried diente im 13. Jahrhundert als Wachturm, von hier aus reicht der Blick weit in die Talebene hinein. Feinde konnten von Weitem gesichtet werden, bei Gefahr wurde auf dem Turm sofort ein Kreidefeuer entzündet, um die Bewohner zu warnen.

Gemütliche Gemeinde
Unter dem Signalturm liegt Gargazon mit seinen verwinkelten Gassen und sonnigen Plätzen. Einer der größten Spielplätze Südtirols liegt hier, er bietet Kindern viel Platz zum Spielen an der frischen Luft.
In Gargazon wird Nachhaltigkeit großgeschrieben, im Naturschwimmbad verzichtet man auf Chlor und chemische Wasserreinigung. Auch in der örtlichen Hotellerie wird Wert auf Naturnähe gelegt.
Am gepflasterten Dorfplatz steht Gargazons Pfarrkirche, deren Baujahr sich auf 1337 datieren lässt. Sie ist im gotischen Stil gebaut und wurde Johannes dem Täufer geweiht. Hier liegen die Reliquien des Heiligen Octonius.
Im Jahre 1899 wurde in Gargazon eine neue Kirche gebaut, da in der Pfarrkirche nur knapp die Hälfte der damaligen Einwohnerzahl Platz fand. Der Bau ist im romanischen Stil gehalten und mit Steinen aus dem nahen Porphyrsteinbruch gemauert.

Grünes Gargazon
Der Aschlerbach, der einst wild über den Tschögglberg schoss, plätschert heute gezähmt. Am Berghang erinnern eine Schlucht und ein sehenswerter Wasserfall an einstige Kräfte. Über sieben Stufen fällt sein Wasser anmutig in die Tiefe. Ein kurviger Wanderweg führt Naturfreunde von Gargazon durch den Mischwald nah an das Naturschauspiel.
In der Schlucht am Tschögglberg liegt auch ein Eisloch. Die warme Luft, die in die Porphyrblöcke fährt, kühlt im Fels ab und entweicht an tiefer gelegenen Öffnungen als eisig kalter Windhauch- ein natürlicher Vorgang mit Überraschungseffekt.
Der Wald über Gargazon ist dicht und bietet einer Vielzahl von Vögeln und Baumarten Lebensraum, unter Flaumeichen, Kornelkirschbäumen und Buchen führen Wanderwege durch unberührte Natur.
Auch die verwinkelten Wege in der Talebene sind für Erkundungstouren geeignet. Dem Rad bieten die zahlreichen Feldwege einen guten Grund. Über den Etschdamm sind die Städte Bozen und Meran in kurzer Zeit zu erreichen, der Weg folgt dem Flusslauf, hinter Weide und Pappel gurgelt das Wasser.

 

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