Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Freienfeld

Gewunden

Freienfelds beschauliche Dörfer und Weiler liegen versprenkelt in der Landschaft. Rund um Freienfeld ragen die Waldhänge steil auf, der Eisack zeichnet Mäander in die Wiesen am Talboden. Drei Burgen stehen auf strategischen Aussichtspunkten und ermöglichen eine freie Sicht ins Tal.

Freienfeld ist eine der jüngsten Gemeinden Südtirols. Erst 1928 wurde sie durch die Zusammenlegung der bis dato selbstständigen Gemeinden Stilfes und Trens gegründet. Heute umfasst Freienfeld die Fraktionen Elzenbaum, Rust, Gupp, Stilfes, Egg, Pfulters, Niederried, Schaitach, Trens, Partinges, Gschliess, Flans, Valgenäun, Sprechenstein, Mauls, Ritzail, Leimgruben und Flains.

Archäologische Funde in den Ortschaften belegen eine Besiedelung in prähistorischer Zeit. Später hinterließen die Römer hier ihre Spuren: Septimus Severus ließ die Pfade, die zum viel bereisten Brennerpass führen, ausbauen und festigen. In der Ortschaft Mauls wurde ein Meilenstein aus dem Jahr 201 n Chr. gefunden. Historisch interessant ist auch der so genannte Mithrasstein, eine Kalkplatte mit Relief, die dem persischen Lichtgott Mithras geweiht war. Sie ist eine der bedeutendsten römischen Plastiken, die in Südtirol gefunden wurden und ist im Bozner Archäologiemuseum ausgestellt.

Burgenbewacht
Wer durchs Wipptal fährt, den blicken von beiden Seiten mächtige Burgen an. Im Mittelalter residierten die Herren von Stilfes in der Burg Reifenstein, sie ist eine der besterhalten im Südtiroler Raum. Mächtig ragt der Palas hinter der dicken Ringmauer auf. Als das Adelgeschlecht der Herren von Stilfes ausstarb, ging die Macht an die Linie der Trautson über. Sie wohnten in der Burg Sprechenstein - im 13. Jh. wurde sie auf einem Hügel über dem Sterzinger Moos genau gegenüber der Burg Reifenstein errichtet. Zwei Baugruppen sind miteinander zu einem ausgedehnten Wohnkomplex verbunden. Glatte Mauern, rote Ziegel auf dem Pultdach. Charakteristisch ist der runde Bergfried: Von hier aus reicht der Blick weit ins Tal, Feinde ließen sich so aus großer Entfernung ausmachen.
Zum selben Zweck wurde bei Mauls die Burg Welfenstein erbaut: Vom quadratischen, zinnenbekrönten Wehrturm aus hat man freie Sicht auf die wichtige Brennerstrasse.

Sagenhaft
Nicht nur Pilgern ist die Wallfahrtskirche von Maria Trens ein Begriff. Die Entstehungsgeschichte des spätgotischen Baus mutet mystisch an: In vergangenen Tagen wurde die Gegend wiederholt von Lawinen und Erdmuren heimgesucht. Man erzählt sich, dass die Trensner eines Tages im Schutt auf eine Marienstatue stießen - am Fundort errichteten sie eine Marienkirche, man schrieb das Jahr 1345. Fortan soll die Ortschaft unter der schützenden Hand der Heiligen von Naturkatastrophen verschont geblieben sein.

Vielseitig
Das Gebiet von Freienfeld bietet sich für sportliche Unternehmungen mitten in unberührter Natur an. Aufregende Trails locken Mountainbikefahrer, Wanderer können zwischen gemütlichen Wegen in der Ebene und anspruchsvolleren Pfaden an den Hängen und Bergen wählen. Zu den Burgen und zu den urigen Bauernhöfen in der Gegend führen idyllische Waldwege. Im Winter wird die Gegend von Langlauffahrern und Rodlern geschätzt.

Zur Startseite