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Fischburg

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Fischburg

St. Christina in Gröden

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Informationen zu Fischburg

Wobei die Befestigung der Fischburg nicht wirklich ernsthaft einen Feind abhalten hätte sollen. Zur Zeit der Erbauung der Fischburg, in den Jahren ab 1622 bis 1641, stand bereits die Bequemlichkeit und das angenehme Wohnen im Vordergrund. Die Bauausführung in Gestalt einer mittelalterlichen Burg war wahrscheinlich eher dem Traditionsbewusstsein und persönlichem Geschmack des Bauherrn Engelhard Dietrich von Wolkenstein-Trostburg zu verdanken. Und wie die erhalten gebliebenen Inventarlisten zeigen, waren wesentlich mehr Jagswaffen als Kriegsgerät in der Burg gelagert.

Der Name Fischburg kommt von den um das Schloss herum liegenden Fischteichen, in denen die Fische für die gräfliche Tafel gezüchtet wurden. Die Fischburg verblieb im Besitz derer von Wolkenstein bis zum Jahre 1863, als Leopold Graf von Wolkenstein-Trostburg die Burganlage der Gemeinde St. Christina in Gröden als Alters- und Armenhaus schenkte. Da sich die Gemeindeverwaltung wenig bis gar nicht um die Erhaltung der Fischburg kümmerte, verfiel sie zusehends, bis sie 1926 an Baron Carlo Franchetti verkauft wurde. Dieser ließ die Burg unter Einsatz erheblicher Mittel wieder instand setzten. Die Fischburg ist nach wie vor in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.

 

 

Die Fischburg in Gröden war die letzte burgenartige befestigte Schlossanlage in Südtirol.

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