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Zu den Sandsiedern im Keilbachmoos

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Informationen zur Tour Zu den Sandsiedern im Keilbachmoos

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    7.5km
  • Höhenmeter
    740 hm
  • Höhenmeter
    740 hm
  • Max. Höhe
    1989 m
Im hintersten Ahrntal gibt es ein interessantes Naturschauspiel: die Sandsieder im Bachmäander. Wir machen uns auf die Suche nach den ungewöhnlichen Sandgeysiren im klaren Bergwasser und unternehmen eine Wanderung ins Heidelbeer-Eldorado.

Wegbeschreibung

Es ist nicht leicht, stets Wanderungen zu finden, die mit etwas Neuem und Interessantem aufwarten. Auch die eigenen Ziele werden immer höher gesteckt. Deshalb war ich diesmal froh über einen Geheimtipp. Unser Ziel ist das hinterste Ahrntal, wo wir kurz vor Steinhaus links die Straße hinauf fahren, bis wir kurz vor der Bizathütte links hinunter zu den Keilhöfen gelangen. Von dort geht es zu Fuß dem Keilbach folgend aufwärts. Auf dem Weg Nr. 4 folgen wir dem rauschenden Gebirgsbach stetig aufwärts, vorbei an satten Wiesen und Feuchtwald, wo viele süße Schwarzbeeren wachsen. Vom ständigen Beerenklauben abgelenkt, schaffen die Kinder spielend die 600 Meter Höhenunterschied. Beim „Golser Albl“ queren wir den Bach und folgen weiterhin dem Weg Nr. 4, immer dem quirligen Bergbach entlang. Der Keilbachgletscher grüßt von oben, und die Quellzuläufe treffen auf ein flaches, sandiges Moos. Dort angelangt, wird es sehr still.



Gut für den Magen: Der Platz lädt zum Verweilen ein, aber unser Weg führt wieder zurück zum „Golser Albl“, wo der Senner uns erklärt, dass bereits seine Vorfahren von dieser sonderbaren Quelle getrunken und den Sand gegessen hätten, da dieser anscheinend heilsam für verstimmte Mägen sei. Was jetzt aber gut für unseren Magen ist, finden wir nach ca. 30 Minuten Gehzeit dem Weg Nr. 5 folgend auf den „Holzerböden“, wo wir eine leckere, hausgemachte Alm-Mozzarella verkosten. Gestärkt treten wir den Rückweg an, welcher über den Weg Nr. 6 wieder abwärts zu den Keilhöfen führt. Auf dem Heimweg sind unsere Zungen und Finger reichlich schwarz vom Beerenklauben und unser Omelett mit den selbst gesammelten Schwarzbeeren wird uns noch länger in Erinnerung bleiben.

Startpunkt

Keilhöfe, kurz vor Steinhaus

Zielpunkt

Keilhöfe, kurz vor Steinhaus

Besonderheiten

Sprudelndes Wasser, goldiger Sand: Nur wer sich Zeit nimmt und die Augen für schier unscheinbare Details schärft, entdeckt an einem der vielen Bächlein etwas Besonderes. Es scheint, als ob das Wasser an manchen Stellen kocht! Im klaren, kalten Bergwasser sehen wir dem Sprudeln des Sandes zu, wie er herauf quillt, die kleinen Blasen aufplatzen und das Spiel wieder von neuem beginnt – und dies an vielen verschiedenen Stellen. Der feine, fast goldige Sand wird von magischer Hand herauf geblasen wie ein kleiner Sandgeysir. Ich traue mich, kurz die Hand hinein zu halten, und merke in dem eiskalten Wasser, dass ein unterirdischer Druck Auslöser für dieses Naturschauspiel ist.

Parken

Keilhöfe, kurz vor Steinhaus

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung von Bruneck bis nach Steinhaus im Ahrntal.

Anfahrt

Durch das Pustertal bis nach Bruneck, dort ins Ahrntal bis kurz vor Steinhaus.

Quelle

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Autor: Olav Lutz

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