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Im Nationalpark Stilfser Joch zur Schutzhütte Rifugio Larcher und zum Lago delle Marmotte (See der Murmeltiere)

Val di Sole
mittel
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Informationen zur Tour Im Nationalpark Stilfser Joch zur Schutzhütte Rifugio Larcher und zum Lago delle Marmotte (See der Murmeltiere)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:00 h
  • Strecke
    10.0km
  • Höhenmeter
    740 hm
  • Höhenmeter
    740 hm
  • Max. Höhe
    2715 m
Die Faszination, die der Nationalpark Stilfser Joch hervorruft, ist die Konstante dieser sehr zufriedenstellenden Wanderung. Die Schutzhütte, zu welcher dieser Weg führt, dient lediglich als Halt, da das eigentliche Ziel der Aufstieg zum herausragenden Lago delle Marmotte ist. Es empfiehlt sich, in den frühen Morgenstunden zu starten.

Wegbeschreibung

Man startet von der Alm Malga Mare, zu welcher man über eine 10 km lange Straße in optimalem Zustand gelangen kann, nachdem man das Wohngebiet von Cogolo verlassen hat. Bei der Malga Mare (1.972 m) befindet sich eine hydraulische Station, die vom Wasser des Beckens des Careser versorgt wird und außerdem ein kleineres künstliches Becken. Hier kann man das Auto abstellen und man beginnt mit der Wanderung entlang des Weges Nr. 102. Man kommt an der alten Alm vorbei, die mittlerweile bewirtschaftet wird und anschließend beginnt der Weg durch Tannen, Kiefern, Zirben und Latschenkiefer anzusteigen. Die Wanderung wird von den Sinfonien des Wassers begleitet, welches in zahlreichen Strömen und Wasserfällen an den Berghängen herunterfließt. Die Vegetation ist angereichert, ebenso wie die Fauna: Rehe, Gämsen und Eichhörnchen beherrschen diesen Wald. Zwischen einer Kehre und der nächsten kommt man an einigen kleinen Wasserfällen vorbei und nachdem man die höheren Gebiete erreicht hat, überquert man einige Stege aus Holzstämmen, an den Stellen, wo der Weg sich mit den Wasserläufen kreuzt. Die Vegetation wird nach und nach lichter und die Landschaft öffnet sich bis man schließlich auf einen natürlichen Balkon hinaustritt, welcher Pian Venezia genannt wird. Hier befinden sich einige Bänke und eine Hütte des Naturparks Stilfser Joch. An dieser Stelle empfiehlt es sich, eine Pause einzulegen, da sich hier die Aussicht auf das majestätische Tal öffnet, ebenso auf die Moränen des Val Venezia, den Gletscher und die Spitzen der Bergkette, die nach links bis zum Vioz al Cevedale reicht. Der Blick reicht an dieser Stelle auch auf das noch weit entfernt liegende Ziel, die Schutzhütte Rifugio Larcher. Die Hütte befindet sich auf der linken Talseite und auch der Weg, der dorthin führt und gut sichtbar ist, führt entlang desselben Hangs. Die Landschaft ist nun jene des Hochgebirges mit einigen Latschenkiefern, Gras und Porphyrgestein. Mit einer harmonischen Entwicklung und Steigungen, die nur an einigen Stellen steil sind, bietet der Weg, während man weitergeht, immer bessere Aussichten auf die verschneiten Berggipfel und der Aufstieg wird mit dieser Aussicht immer unterhaltsamer. Nach etwa 3 Stunden erreicht man schließlich den Rifugio Larcher auf 2.608 m. Im Aufstieg ist es leicht, die Pfiffe der Murmeltiere zu hören. Wenn man anhält, kann man leicht ausmachen, von wo die Pfiffe gekommen sind und dann diese sympathischen Tierchen beobachten. Vom Rifugio Larcher erreicht man über eine gemütliche Wanderung bald den Lago delle Marmotte (See der Murmeltiere), bevorzugter Ort zur Beobachtung dieser Tiere. Zum See und zurück benötigt man insgesamt ca. 1 Stunde. Der Rückweg dauert ca. 2 Stunden und folgt dem Aufstiegsweg. Entlang des Weges kann man die Zentrale der Alm Malga Mare ausmachen, ein schönes Beispiel einer Manufaktur aus den 30er-Jahren. Im Inneren befindet sich eine Generatorengruppe, die bis zu 12 MW/h generieren kann. Diese Zentrale wird vom Wasser des künstlichen Beckens des Careser gespeist. Die Leitung dafür ist über Teile des Anstiegs in Richtung des Pian Venezia neben dem Weg sichtbar.

Startpunkt

Alm Malga Mare

Zielpunkt

Schutzhütte Rifugio Guido Larcher, 2.608 m

Parken

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Cogolo zur Alm Malga Mare

Quelle

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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