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Eisacktal

Dem Fluss entlang

Das Eisacktal mit den gleichnamigen Fluss ist eines der Haupttäler Südtirols. Zahlreiche Ortschaften liegen an und über dem Eisacktal, Kulturlandschaften und wilde Gebirge bilden den Rahmen.

Erleichtert darüber, das schmale Wipptal hinter sich gelassen zu haben, hält der Eisack bei Franzensfeste feierlich Einzug ins Eisacktal. Zu seiner Linken winken ihm die Obstbäume des Apfelhochplateaus Natz-Schabs bereits grüßend entgegen; im Frühling mit blassrosa Kronen.

In flotten Schnellen rauscht der Fluss durch die weite Talmulde Richtung Brixen. Durch den mittelalterlichen Stadtkern aber fließt er ruhig und besonnen. Er genießt den Anblick verwinkelter Gassen, erkerbestückter Bürgerhäuser, neuer Geschäfte in alten Mauern.

Doch kann der Fluss nicht lange verweilen. Das Kloster Säben erwartet ihn bereits. Hoch oben von seinem Felsen aus reckt es sein Haupt nach ihm.

Auch etlichen altersgrauen Burgen begegnet der Eisack auf seinem Weg. Das Eisacktal liegt seit Jahrtausenden im Schnittpunkt mediterraner und mitteleuropäischer Kultureinflüsse. Hier kreuzten sich einst die Wege von Königen und Händlern, Kaufleuten und Bürgern. Diese Begegnungen hinterließen Spuren. Schloss Rodenegg, eine der mächtigsten Wehrburgen ihrer Zeit, oder das Burgenmuseum Trostburg sind glaubwürdige Zeugen der Epoche.

Selbstbewusst bahnt sich der Eisack seinen Weg durch das Städtchen Klausen, fließt an den engen Straßen mit den dicht gedrängten Häuserfassaden vorbei. Albrecht Dürer verhalf der Stadt mit seinem Kupferstich „Das große Glück“ zu internationaler Bekanntheit.

Rund um Klausen weisen fruchbare Hänge den Fluss in seine Schranken. Die Weißweine des Eisacktals entfalten hier ein betörendes Aroma.

Weiter südlich trifft der Eisack auf die schattigen Haine imposanter Kastanienbäume. Der Eisacktaler Keschtnweg erstreckt sich von Vahrn bei Brixen bis hinunter in den Bozner Talkessel. Wie bunt züngelnde Flammen wirken die knorrigen Bäume im Herbst.