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Stallwieshof

Martell
leicht
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Informationen zur Tour Stallwieshof

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:30 h
  • Strecke
    22.8km
  • Höhenmeter
    870 hm
  • Höhenmeter
    870 hm
  • Max. Höhe
    2031 m
Da die meisten wohl mit dem Auto bis zum Talschluss von Martell fahren, ist diese Tour im mittleren Martelltal ziemlich unbekannt; zu Unrecht: Diese Tour bietet alles, wofür das Martelltal steht. Sogar das Leben der Bergbauern kann man im Nationalparkhaus Culturamartell entdecken.

Wegbeschreibung

Vom Freizeitzentrum Trattla kurz der Straße taleinwärts folgen und bei der ersten Möglichkeit nach rechts. Den Marteller Talweg bis zum Dorf Martell nehmen. Auf der Straße links halten bis zum Premstlhof. Ab hier fährt man eine Schleife zum Stallwieshof und retour, deswegen kann man hier gut eine Pause einplanen. Die empfohlene Richtung der Schleife führt rechts bergauf zum Bärenplattmahd. Hier erreicht man mit 2000 Metern den höchsten Punkt der Tour. Unbedingt das Rad kurz abstellen, um auf den Aussichtspunkt zu wandern; ein großer Metallring benennt die Berge ringsum. Die Forststraße, am „Kaandlwool“ vorbei, bis zur Stallwiesalm rollen. Nach einer Pause bergab und Richtung Premstl. Entweder über den Hinweg zurück oder wer möchte, kann von Oberdorf ausgehend die Tour zum Steinwandhof kombinieren.

Zeit MTB: 2 Std. 30 Min.
Zeit E-MTB: 1 Std. 30 Min.
E-Bike-Akkus: 1
Anhängertauglich: ja

Startpunkt

Sport- und Freizeitzentrum Trattla, 1100 m

Zielpunkt

Sport- und Freizeitzentrum Trattla, 1100 m

Besonderheiten

Das Nationalparkhaus Culturamartell

Das Martelltal mit seinen steilen Talhängen ist in den Nationalpark Stilfserjoch eingebettet, eines der größten Naturschutzgebiete Europas. Hier findet man eine einzigartige Flora und Fauna, deren Quell des Lebens das Gletscherwasser rund um die Ortler-Cevedale-Gruppe ist. Um diesen wunderbaren Naturschatz zu erhalten, wird bei den Einwohnern Umweltschutz und Nachhaltigkeit großgeschrieben, leben sie doch seit jeher eng mit der Natur zusammen, ja, sind sogar auf deren Macht angewiesen; das Martelltal ist stark von der Berglandwirtschaft geprägt.

Im Besucherzentrum Culturamartell in Martell dreht sich alles um das oftmals harte Bergbauernleben damals und heute. Eindrucksvoll erzählen Audio- und Videoinstallationen von der mühevollen Arbeit am Berg und von teils obskuren Bräuchen, aber auch lustige Anekdoten finden ihren Platz. Abgerundet wird die Ausstellung im „modernen Heimatmuseum“ von verschiedensten interessanten Gegenständen, die Zeichen der mühevollen Arbeit und der damit verbundenen Entbehrungen sind. Auch das Abwandern der jungen Leute in die Städte wird thematisiert, womit viele Bergbauern in unserem Land zu kämpfen haben.

Martell

Der Hauptort des Tales, Martell (von lat. martellum, „Hammer“ der Bergknappen) ist laut der letzten Volkszählung die einzige Gemeinde in Italien, die zu 100 % von deutschsprachigen Einwohnern belebt wird; allerdings sind es auch nur 853.

Durch das gesamte Tal fließt der Plimabach, der früher durch die Schneeschmelze im Frühjahr Teile des Tales überflutete; deshalb wurde die Plima am Oberlauf in Hintermartell im Zufrittsee gestaut und zur Stromgewinnung genutzt.

Parken

Sport- und Freizeitzentrum Trattla, 1100 m

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem Auto über die Vinschgauer Staatsstraße und in Goldrain die Abzweigung ins Martelltal nehmen. Beim Sport- und Freizeitzentrum Trattla parken.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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