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Plamortböden

Graun - Reschen
mittel
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Informationen zur Tour Plamortböden

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:40 h
  • Strecke
    18.5km
  • Höhenmeter
    660 hm
  • Höhenmeter
    660 hm
  • Max. Höhe
    2079 m
Diese grenzüberschreitende Tour ist zu geschichtsträchtig, um sie sich entgehen zu lassen. Vorbei an den berühmten Panzersperren findet man den wohl bekanntesten Fotospot des Reschensees. Alternative Abfahrtsmöglichkeiten lassen jeden auf seine Kosten kommen.

Wegbeschreibung

Ausgehend vom Parkplatz in Reschen fährt man auf dem Talradweg über den Reschenpass Richtung Nauders. An der Kreuzung kurz vor Nauders der Beschilderung Richtung Bergkastel folgen. Die Forststraße führt dann bergauf bis zur Stierbergalm. Wer sich die Höhenmeter sparen möchte, kann in Nauders die Bergkastelbahn nehmen und von der Bergstation den angelegten Trail zur Stierbergalm nehmen. Da dies Teil des 3-Länder-Enduros ist, fährt die Seilbahn auch im Sommer.

Nach der Alm folgt man dem Plamorttrail zurück über die italienische Grenze direkt hin zu den bekannten Panzersperren. Links dem Wiesenweg folgend gelangt man zum Fotofelsen hoch über dem Reschensee. Oft muss man hier sogar anstehen, um alleine auf dem Foto zu sein. Nun kann man sich entscheiden, ob man den alten Militärweg wählt oder die anspruchsvolle Variante Bunkertrail und anschließend den Etschtrail. In beiden Fällen kommt man nahe der Etschquelle wieder zurück zum Reschensee.

Zeit MTB: 2 Std. 30 Min.
Zeit E-MTB: 1 Std. 40 Min.
E-Bike-Akkus: 1

Startpunkt

Parkplatz Reschen, 1500 m

Zielpunkt

Parkplatz Reschen, 1500 m

Besonderheiten

Plamort:

Die Etsch ist der Hauptfluss Südtirols und entspringt oberhalb des Dorfs Reschen auf 1550 m; sie ist mit 415 km Länge der zweitgrößte Fluss Italiens nach dem Po und mündet wie dieser in das Adriatische Meer.

Nahe dem Reschenpass befindet sich die Hochebene Plamort, ein Hochmoor, in dessen Hintergrund sich unverkennbar König Ortler – der höchste Berg Südtirols und Hauptgipfel der Ortleralpen – mit seinen 3900 m in den Himmel erhebt. Eine Besonderheit des fast Viertausenders ist sicherlich, dass er nicht, wie vergleichbar hohe Berge aus kristallinem Urgestein besteht, sondern aus Dolomit, welches aus dem Urmeer hervorgegangen ist; davon zeugen Funde von Fossilien auf dem Gletscher.

Die strategische Grenzstellung Plamorts zwischen Österreich und Italien war im Zweiten Weltkrieg von besonderer Bedeutung: Das Gebiet war nämlich Teil des Alpenwalls und sollte das faschistische Italien vor dem potentiellen Einmarsch der deutschen Nationalsozialisten schützen. Dieser „Vallo Alpino“ – 1938 innerhalb eines Jahres errichtet – wurde mit einem großen Hauptbunker samt Panzerabwehrkanonen abgesichert. Daneben gibt es noch einige kleinere Nebenbunker mit Maschinengewehr-Ständen.

Über fast die gesamte Ebene erstreckt sich eine Panzersperre aus mit Beton ummantelten Lärchenholz-Pfählen, welchen Spitzen aus Metall aufgesetzt wurden; den Abschluss dieser Absicherung bildete Stacheldraht und ein Wassergraben. 1942 gab es sogar Pläne, den Alpenwall weiterauszubauen; diese wurden aber nie in die Tat umgesetzt, da das nun verbündete Deutsche Reich verständlicherweise nicht dessen Einwilligung geben konnte.

Die Grenzsperre wurde bis in die 60er Jahre hinein gewartet, danach aber vernachlässigt. Erst Anfang der 2000er Jahre wurde die Anlage erneuert und zur Besichtigung freigegeben. Mittlerweile steht sie unter Denkmalschutz und fungiert als Zeitzeuge eines ungemütlichen Kapitels in der Geschichte Südtirols.

Parken

Am Ende von Reschen-Dorf die Abzweigung Richtung Ski-/Wandergebiet Schöneben nehmen. Auf der rechten Seite befindet sich dann gleich der Parkplatz. Alternativ dazu auch direkt bei der Talstation von Schöneben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem Fahrrad über die Claudia Augusta bis nach Reschen. Mit dem Auto über die Vinschgauer Staatsstraße und am Ende von Reschen-Dorf die Abzweigung Richtung Ski-/Wandergebiet Schöneben nehmen. Auf der rechten Seite befindet sich dann gleich der Parkplatz. Alternativ dazu auch direkt bei der Talstation von Schöneben.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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