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Matscher Raubrittertour

Matsch
mittel
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Informationen zur Tour Matscher Raubrittertour

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:30 h
  • Strecke
    48.5km
  • Höhenmeter
    1360 hm
  • Höhenmeter
    1360 hm
  • Max. Höhe
    1821 m
Eine Highlight-Tour im oberen Vinschgau. Von der Malettes-Hochebene überblickt man weite Teile des Tales, im schönen Matscher Tal passiert man das Bergsteigerdorf Matsch und auf dem Rückweg geht es noch an der Churburg vorbei. Mehr Ritterfeeling geht nicht!

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Mals durch das Zentrum bis zum nördlichen Ende. Dort die Straße rechts hoch bis zur Malettes-Hochebene. An der Riesenschaukel vorbei bergab, dann Richtung Gemassen scharf links. Bei der nächsten Kreuzung wieder rechts und entspannt um die Flanke des Niederjochs herum bis nach Matsch. Der Straße bis nach Außerglies folgen und in einer Schleife um das Gasthaus herum. Hier bietet sich eine Rast an.

Talauswärts dann links den Forstweg folgen, der in leichtem Auf und Ab unterhalb der Knöpflplatte entlangführt. Ab der Kreuzung mit dem Gschneier Waalweg, der selbst auch sehr schön zu fahren wäre, geht es im Zickzack an der Churburg vorbei ins Tal. In Schluderns die Verbindungsstrecke zur Claudia Augusta nehmen und nach dem Wasserreservoir rechts auf den Radweg einbiegen. An Glurns vorbei, durch das Dorf Laatsch und schließlich zurück nach Mals.

Zeit MTB: 5 Std. 30 Min.
Zeit E-MTB: 3 Std. 30 Min.
E-Bike-Akkus: 2

Startpunkt

Mals, Bahnhof, 900 m

Zielpunkt

Mals, Bahnhof, 900 m

Besonderheiten

Matsch

Das Bergsteigerdorf Matsch ist mit seinen knapp 500 Einwohnern und strengen Bauvorschriften eine besondere Perle im Vinschgau. Die Lage am Fuße mächtiger Berge, darunter die Weißkugel mit 3739 Metern der zweithöchste Gipfel der Ötztaler Alpen, verleiht dem Dörfchen den Zweitnamen „Klein Tibet“.

Die Vögte von Matsch sind ein eigenes Kapitel in der Geschichte des Vinschgaus: Sie sorgten schon ab Anfang des 12. Jahrhunderts für Sicherheit und Unabhängigkeit. Durch blutige Familienfehden, die eigens errichtete Hinrichtungsstätte „Golgabichl“ am Eingang des Tales und schließlich die Ermordung des Abtes von Kloster Marienberg waren sie weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt und gefürchtet. Bedeutende Besitztümer, darunter die Churburg in Schluderns, spiegelten ihre Macht wider. Die beiden Burgen Ober- und Untermatsch wurden schon zu den Lebzeiten der Raubritter vernachlässigt und sind heute nur noch Ruinen.

1504 erlosch das Geschlecht mit dem Tod von Gaudenz. Die Matscher zählen aber nicht nur Raubritter zu ihren Urahnen, sondern es lässt sich auch ein Heiliger finden: Der hl. Florinus soll im 8. Jahrhundert genau in diesem Ort geboren worden sein und war zu Lebzeiten als Priester tätig. Knapp 1000 Jahre später soll er die Matscher während der Franzosenkriege gerettet haben, indem er zu den einfallenden Franzosen am Talausgang „Bis hier her und nicht weiter“ sprach. Deshalb wird an seinem Todestag, dem 17. November, der Matscher Kirchtag begangen.

Das Scheibenschlagen

Ein weniger christlicher Brauch ist im Obervinschgau das Scheibenschlagen: Um den Winter auszutreiben, werden am ersten Fastensonntag farbenfroh bemalte Holzscheiben in eine Haselnussgerte gesteckt und angezündet. Die glühenden Scheiben werden dann hunderte Meter weit in den Nachthimmel geschleudert und von einem Spruchgesang mit Wünschen für das nahende Frühjahr begleitet.

Parken

Mals, Bahnhof, 900 m

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem Zug direkt zum Bahnhof Mals.

Mit dem Auto über die Vinschgauer Staatsstraße und in Mals die Abzweigung zum Bahnhof nehmen.  

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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