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Marzoner-Alm-Genusstour

Kastelbell-Tschars
mittel
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Informationen zur Tour Marzoner-Alm-Genusstour

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:10 h
  • Strecke
    25.1km
  • Höhenmeter
    1040 hm
  • Höhenmeter
    1040 hm
  • Max. Höhe
    1607 m
Die Marzoner Alm ist je nach Fahrtrichtung Start- oder Endpunkt der Tour Meraner Highline. Aber auch für sich ist die Alm eine Tour wert: Bestes Südtiroler Essen und ein sensationeller Ausblick auf die Sonnenseite des Vinschgaus locken Biker und Wanderer.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof der Straße in gerader Linie bis zum Anstieg auf den Nörderberg folgen. Auf der Straße Richtung Tomberg hinauf und auf ca. 1400 Höhenmeter, kurz vor dem Schartegg rechts abbiegen. Diese letzten 100 Höhenmeter befinden sich auf einem schmaleren Weg, der ein paar kurze steile Rampen hat, aber für das E-Bike kein Problem darstellen.

Nach der Aussicht von der Terrasse auf dem Weg in westlicher Richtung weiter und auf dem Zufahrtsweg über Freiberg hinunter bis Latschinig. Über die gleichnamige Straße bis nach Kastelbell und nach der Brücke über die Etsch der Claudia Augusta zurück nach Tschars folgen.

Zeit MTB: 3 Std. 20 Min.
Zeit E-MTB: 2 Std. 10 Min.
E-Bike-Akkus: 1
Kinderhängertauglich: nein

Startpunkt

Tschars, Bahnhof, 560 m

Zielpunkt

Tschars, Bahnhof, 560 m

Besonderheiten

Die Marzoner Alm liegt auf 1600 m auf dem Nörderberg in Kastelbell-Tschars. Auf diesem Gemeindegebiet befinden sich insgesamt vier Schlösser und Ansitze: Schloss Juval, Schloss Kastelbell, Ansitz Kasten und Schloss Hochgalsaun.

Schloss Juval

Schloss Juval ist die Sommerresidenz des bekannten einheimischen Extrembergsteigers Reinhold Messner, der das Gebäude Mitte der 80er Jahre renovieren ließ und zu seinem Museumsprojekt Messner Mountain Museum (MMM) mit sechs Standorten gehört. Die Ausstellung auf Schloss Juval spiegelt vor allem Messners Zeit in Tibet wider; auch der Mythos Berg mit heiligen Bergen der Welt wird hier thematisiert.

Schloss Kastelbell

Schloss Kastelbell ist eine mittelalterliche Burg beeindruckender Größe und befindet sich direkt auf einem Felsvorsprung oberhalb der Vinschgauer Staatsstraße. Im 13. Jahrhundert erbaut, war es ursprünglich im Besitz der Grafen von Tirol und ging im 16. Jahrhundert an die Grafen Hendl über. Nach Bränden im 19. Jahrhundert verkam das Schloss zur Ruine. Im 20. Jahrhundert wurde es dann vom italienischen Staat gekauft und umfassend renoviert. Seit 2008 gehört das historische Gebäude dem Land Südtirol und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Der Vinschgauer Sonnenberg

Vom Nörderberg aus blickt man natürlicherweise auf die Sonnenbergseite des Tales. Durch den geringen Jahresniederschlag, die intensive Sonneneinstrahlung und den manchmal lästigen „Oberwind“ prägt Trockenvegetation die Landschaft. Durch das Abholzen der Wälder für die intensive Schaf- und Ziegenzucht siedelten sich osteuropäische und mediterrane Pflanzenarten an.

Zur Aufforstung wurde vor über 100 Jahren die anspruchslose und schnell wachsende, aber standortfremde Schwarzkiefer eingesetzt; dies stellte sich als Fehler heraus: Es kam zu einer Verarmung des Ökosystems und der Vinschgauer Sonnenberg hat mit einem durch die Monokultur entstandenen Schädling zu kämpfen: dem Prozessionsspinner. Die langen Haare der Raupe sind giftig und können sogar allergische Reaktionen auslösen, also bitte nicht anfassen!

Parken

Tschars, Bahnhof, 560 m

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem Fahrrad auf der Claudia Augusta bis nach Tschars.

Mit dem Zug bis zum Bahnhof Tschars.

Mit dem Auto auf der Staatsstraße bis nach Tschars, dann zum Bahnhof.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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