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Churburgtour

Mals
leicht
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Informationen zur Tour Churburgtour

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:20 h
  • Strecke
    31.0km
  • Höhenmeter
    970 hm
  • Höhenmeter
    980 hm
  • Max. Höhe
    1855 m
Die Churburg in Schluderns ist nicht nur während der Ritterspiele Ende August ein lohnendes Ziel. Sie beherbergt die größte private Rüstkammer und während der Führung ist so mancher Lacher garantiert. Die Tour führt an der Burg vorbei ins Matscher Tal.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Mals nach Glurns, dort auf dem Radweg bis zum Wasserreservoir, dann links abzweigen und weiter nach Schluderns. Der Beschilderung zur Churburg folgen und diese auf der linken Seite liegen lassen. Die Straße weiter und direkt durch den Bauernhof „Kofel“ hindurch berghoch bis zum Schlosshof.

Wer möchte, lässt das Bike kurz stehen und wandert den steilen, aber kurzen Weg zu den beiden Ruinen Ober- und Untermatsch. Ab dem Schlosshof rechts der Straße weiter bis zum Mühlhof. Hier scharf links und den Anstieg hinauf nach Matsch. Vom Zentrum noch zwei Kurven bergauf und dann die Einfahrt nach links nicht verpassen.

Der Forstweg führt in angenehmer Steigung um das Niederjoch herum, Richtung Spitzige Lun. Der Blick geht hier weit ins Matscher Tal und in der anderen Richtung ist die Churburg wieder in Sicht. Es folgen ein paar kurze Verbindungstrails, die nicht sonderlich schwierig sind, aber recht steil und schmal, weshalb die Tour mit Kinderanhänger nicht machbar ist. Bei der Kreuzung Malettes Richtung Muntatschinig und von dort über den Matscher Weg zurück nach Mals.

Zeit MTB: 4 Std.
Zeit E-MTB: 2 Std. 20 Min.
E-Bike-Akkus: 1
Anhängertauglich: nein

Startpunkt

Mals, Bahnhof, 1000 m

Zielpunkt

Mals, Bahnhof, 1000 m

Besonderheiten

Die Churburg

Dem Churer Bischof Heinrich IV. wurde nach einem Sieg über die Vögte von Matsch im Jahr 1253 gestattet, eine Burg am Eingang des Matscher Tals zu bauen, die heutige Churburg. Allerdings wurde sie strategisch nicht besonders gut angelegt, sodass bereits 1257 die Vögte von Matsch die Burg eroberten. Ursprünglich im romanischen Stil erbaut, wechselte diese im frühen 16. Jahrhundert mit den Besitzern (mit dem Tod von Gaudenz 1504 starb das Matscher Geschlecht aus und die Burg ging an die Grafen von Trapp über) auch das äußere Erscheinungsbild und wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zum prächtigen Renaissanceschloss umgebaut.

Im Mittelpunkt der Churburg, dem Arkadengang, sind auf prächtigen Fresken künstlerisch die Stammbäume der Grafen von Matsch und von Trapp verewigt. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden wurden sie 100 Jahre später wegen der Pest mit Kalk übermalt und erst im 20. Jahrhundert wieder freigelegt. Dabei ist die Malerei, die sich bis ins Gewölbe des Arkadengangs erstreckt, wirklich sehenswert, schon allein wegen diverser Szenen aus den Fabeln von Äsop und weiterer Fantasiegestalten.

Im Ahnensaal wird einem bewusst, wie viele Herrschaften die Churburg schon bewohnt haben und wie lange diese nun schon im Besitz der Grafen von Trapp ist: Das „aktuellste“ Gemälde zeigt Graf Gotthard, der Kämmerer am Hof von Kaiser Franz Joseph war. Er war der Großvater des heutigen Grafen Johannes.

Ein weiteres Highlight bietet die überwältigend große private Rüstkammer mit allem, was das Herz von Ritterfans begehrt. Noch heute, nach über 500 Jahren ist die Churburg im Besitz der Grafen von Trapp. Eine Besichtigung ist nur mit Führung (Dauer ca. 1 Stunde) möglich.

Parken

Mals, Bahnhof, 1000 m

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem Fahrrad der Claudia Augusta entlang und in Glurns in die Tour einsteigen.

Mit dem Zug direkt zum Bahnhof Mals.

Mit dem Auto über die Vinschgauer Staatsstraße und in Mals die Abzweigung zum Bahnhof nehmen.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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