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Dolomiten

Dolomiten - die "bleichen" Berge.

Felsnadeln und weitflächige Ebenen geben sich die Hand: ja, die Bergwelt der Dolomiten, UNESCO Weltnaturerbe, ist etwas Besonderes und mehr als nur einen Urlaub wert. Wandern, Höhenwege, Klettersteige, Klettern, Skitouren oder einfach genießen... wo? - in den Dolomiten natürlich. Das passende Hotel oder eine Ferienwohnung finden und der Zauber kann beginnen. Das Wetter in den Dolomiten verspricht viel Sonne, im Sommer wie im Winter. Rosengarten, Sellagruppe, Drei Zinnen – das Angebot in dieser Region ist voll mit klangvollen Bergspitzen und ihren Abenteuergeschichten.

In diesem Zwielicht streichelt der Atem der Natur unwirklich, wie in einem Traum, die Berggipfel, die Kirchtürme, die historischen Befestigungen und die zeitlosen Felsen. Es ist die Erinnerung an eine Schöpfung, die sich stetig erneuert. Ein Gefühl, das Herz und Seele erwärmt. In der Nacht schließlich verzaubert das Licht des Mondes erneut die ‘Monti Pallidi’, die blassen Berge, bis die leuchtende Glut der Morgendämmerung den Tag zurückbringt.

UNESCO - Welterbe
Seit Juni 2009 zählen 9 Teile der Dolomiten zum UNESCO - Welterbe.
„Die neun Teilgebiete des Welterbes Dolomiten bilden eine Serie einzigartiger Gebirgslandschaften von außergewöhnlicher Schönheit. Ihre beeindruckend senkrechten und bleichen Gipfel weisen eine weltweit außerordentliche Formenvielfalt auf. Diese Berge sind ferne für die Erdwissenschaften von internationaler Bedeutung.
Ihre Schönheit gründet im Wesentlichen auf einer spektakulären Formenvielfalt. Gipfel, Pfeiler und Türme sowie Hochebenen mit Felsvorsprüngen, Zacken und Plateaus erheben sich steil über ausgedehnte Geröllablagerungen und sanfte Hügel. Einige Felstürme erreichen über 1500 m Höhe und gehören zu den höchsten Dolomitfelswänden der Welt.
Die Anzahl und Ansammlung äußerst unterschiedlicher Karbonatformationen ist weltweit einzigartig. Die großartig aufgeschlossene Geologie ermöglicht einen Einblick in das Meeresleben der Trias, das sich nach dem größten jemals in der Erdgeschichte nachgewiesenen Artensterben entwickelt hat.
Das gesamte Gebiet weist unterschiedlichste Landschaftsformen auf, die das Produkt von Verwitterung, Tektonik und Vergletscherung sind. Von internationaler Bedeutung sind vor allem die mesozoischen Karbonatplattformen bzw. fossilen Riff-Atolle, insbesondere in Bezug auf die Entwicklung von Rifforganismen nach der Perm-Trias-Grenze und die Erhaltung der Geometrien zwischen Riffbauten und der sie umgebenden, tiefen Meeresbecken. 
Die erhabenen, monumentalen und farbenreichenreichen Landschaften der Dolomiten haben seit jeher eine Vielzahl an Reisenden fasziniert und waren die Quelle zahlreicher wissenschaftlicher und künstlerischer Interpretationen.“

Quelle: Dr. David Vallazza, Hotel Teresa, St. Vigil (Enneberg)

Namensgebung
Die Dolomiten sind ein Gebirge, dessen Name sich von jenem Gestein herleitet, das einen großen Teil seiner Berge aufbaut. In den Jahren 1789 und 1790 unternahm der französische Naturforscher Déodat de Dolomieu mehrere Reisen durch Südtirol. Er "entdeckte" dabei ein Gestein, das dem Kalk sehr ähnlich ist, aber mit verdünnter Salzsäure nur eine sehr geringe chemische Reaktion aufweist. Während Kalk aus dem Mineral Calcit, besteht setzt sich der Dolomit aus einer Mischung von Calcium- und Magnesiumkarbonat zusammen.

Entstehung
Die Dolomiten gehören zur Gesteinsgruppe der Sedimente. Das Gestein entstand gegen Ende der Trias (vor ca. 250 Mio. Jahren) aus kalkhaltigen Ablagerungen von Korallen und Algen, die in der damaligen Tethys lebten. Den Sockel bilden kristalline Schiefer, Porphyre, Sandsteine, Tuffe und Mergel.

Erscheinungsbild
Im Vergleich mit anderen Bergen wirken die Dolomiten heller, bunter, monumentaler, fast schon architektonisch geformt.
Charakteristisch für die Dolomiten ist der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein und Dolomit.

Ausdehnung und Abgrenzung
Die Abgrenzung der Dolomiten ist nicht ganz unstrittig. Nach herkömmlichem Verständnis werden sie im Norden durch das Pustertal, im Osten durch Sexten, Kreuzbergsattel und Piave, im Süden wiederum durch den Piave, die Linie Feltre-Genebe/Enego und die Val Sugana, und im Westen durch die Täler von Etsch und Eisack begrenzt. Dieses so abgegrenzte Gebiet ist rund 150 Kilometer lang und bis zu 80 Kilometer breit.

Mehrere Täler und Ferienregionen in Südtirol sind Teil dieses weltweit einzigartigen Naturparadieses. Dazu gehören das ladinische Grödnertal und Gadertal, das Hochpustertal , die Ski- und Wandergebiete Seiser Alm – Schlern, Rosengarten – Latemar und einige Gebiet rund um den Kronplatz.

Namhafte Berge
Höchster Berg der Dolomiten ist die Marmolata mit ihren 3.342 Metern Höhe, die im Trentino liegt.  Weitere bekannte Massive die die Dolomiten so einzigartig und unverwechselbar machen sind die markanten Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten, der plateauförmige Bergstock Sella, der glühende Rosengarten, der Schlern - Wahrzeichen Südtirols, die Geislergruppe und die Langkofelgruppe.

Die Region Dolomiten in Südtirol ist durch ihre Fläche, landschaftlichen Reiz und Vielfalt ein Eldorado für Naturliebhaber und Sportler gleichermaßen. Hier findet sich für jeden etwas. Im Sommer warten viele verschiedene Mountainbike- und Rennradtouren sowie Wanderungen. Darüber hinaus ist es ein ideales Gebiet für Alpinisten, mit zahlreichen Klettermöglichkeiten, von der Bergtour bis hin zum Klettersteig. Im Winter wiederum besonders beliebt wegen der vielen Winterwanderungen, Skitouren und Schneeschuhwanderungen.

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