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Deutschnofen

Glockenspiel mit Stil.

Im St. Helena-Kirchlein der Gemeinde Deutschnofen läutet die älteste Glocke der Region und spielt den Einwohnern der Berggemeinde, die sich sanft auf der Reggelberger Hochfläche ausbreitet, am Fuße des Latemars und im Reich von König Laurin ruht, seit 1400 ein tägliches Lied.

Lange Siedlungsgeschichte
Deutschnofen bettet sich ruhig und gemächlich mit seinen drei Ortschaften und knapp 4000 Einwohnern zwischen Wald und Blumenwiesen, umgeben von imposanten Wänden und malerischen Bergwelten. Und das schon seit einer ganzen Weile. Schon in der Mittelsteinzeit zwischen 5000 und 5700 v. Chr. entstand auf der Reggelberger Hochebene die erste Siedlung und schon seit seinen Ursprüngen ist Deutschnofen eine landwirtschaftlich und bäuerlich geprägte Gemeinde. Das Holz der umliegenden Waldgebiete war wertvoller Rohstoff und soll sogar bis nach Venedig gelangt sein. Die Säulen, auf denen die zwei Löwen am Markusplatz stehen, stammen angeblich aus den Wäldern um Deutschnofen. Heute gibt es noch rund 260 Bauernhöfe, die sich in und um die drei Ortschaften Deutschnofen, Petersberg und Eggen verteilen.

Spektakuläre Anfahrt
Von Bozen aus gibt es zwei Verbindungen nach Deutschnofen. Die früher wichtigere Verbindung durchs Brandental hat heute an Bedeutung verloren, nützt man doch meist die gut ausgebaute Straße durch das Eggental. Die enge, beeindruckende Schlucht macht bereits die Anfahrt zu einem Erlebnis, bevor man auf der Hochebene angelangt und ein einzigartiges rundum Panorama genießen kann. Von Deutschnofen aus schweift der Blick zum Schlern, dem Rosengarten und dem Latemar im Osten, im Süden liegen der Zanggen, das Schwarz- und das Weißhorns. Weiter im Westen erkennt man das Mendelgebirge.

Startpunkt Richtung Rosengarten und Latemar
Das bäuerlich geprägte Deutschnofen ist also idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung und lädt seine Besucher zu vielseitigen Aktivitäten ein: Klettersteige, Panoramawanderungen und Mountainbiketouren in den umliegenden Gebirgsketten, einen Besuch von Maria Weißenstein, dem bekanntesten Wallfahrtsort Südtirols, oder zur kalten Jahreszeit abwechslungsreichen Schneespaß in der Wintersportregion mit dem vielleicht schönsten Panorama.

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