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Burgstall

Die sonnige Seite des Burggrafenamtes

Burgstall, der Name lässt es vermuten: Hier stand einst die Burg des Grafen von Volkmar.

Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals im 13. Jahrhundert. Von der Burganlage ist heute nur noch die Ringmauer erhalten. Die historischen Gebäude Burgstalls befanden sich am Hang des Tschögglbergs, der Talboden war seinerzeit versumpft und wurde regelmäßig von der Etsch überschwemmt. Da der Fluss nun gezähmt in geregelten Bahnen fließt, liegt das heutige Dorfzentrum von Burgstall tiefer am ebenen Talboden. Der idyllische Dorfkern liegt mitten im Grünen.
Dank der nährstoffreichen Erde gedeihen die Äpfelbäume, die Weinreben profitieren vom trockenen Klima am Hang.
Besonders im Herbst, wenn das Laub der Weinreben gelb wird und die umliegenden Hänge sich verfärben, ist die Landschaft reizvoll.

Burgstalls Tierwelt
Im Dorfkern von Burgstall liegt Südtirols einziges Tiermuseum. Der Präparator Simon Ratschiller stellt hier seine Sammlung der Tiere Südtirols aus, mit deren Präparation er 1939 begann. Unter den gezeigten Vogel- und Säugetierarten sind heute einige selten geworden. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, die Tierwelt von Burgstall und seiner Umgebung auf engem Raum kennen zu lernen und Wissenswertes über sie zu erfahren.
Simon Ratschillers Einsatz ist es auch das Entstehen des einzigen Biotops im Etschland zu verdanken. Das Biotop liegt in Burgstall und bietet Pflanzen und Tieren Schutz, die am Fluss und in der sonnigen Talebene zuhause sind.

Burgstall, gut zu Rad und auch zu Fuß
Burgstalls zentrale Lage in der Talsenke macht es als Ausgangspunkt für Naturbegeisterte und Stadtfreunde gleichermaßen interessant. Mit dem Auto oder dem Fahrrad sind die Städte Bozen und Meran in kurzer Zeit zu erreichen. Ein angenehmer Radweg führt den Etschdamm entlang in die Städte, begleitet vom Wasserrauschen und Geträller der Wasservögel geht das Treten von ganz allein.
Eine Seilbahn führt sportlich Gesinnte auf den Tschögglberg nach Vöran, die sanften Wiesen und lichten Lärchenwälder laden zu ausgedehnten Wanderungen und Radtouren ein. Im Sommer kann man hier oben die Sommerhitze hinter sich lassen, im Herbst ist der Wald in warme Farben getaucht. Aber auch im Frühling, wenn die zartgrünen Sprossen der Lerchenbäume treiben, ist der Wald einen Ausflug wert.
Durch das grüne Etschtal führen verschlungene Pfade, die erkundet wollen werden.

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