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Brunnenburg

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Informationen zu Brunnenburg

Die Brunnenburg, auch Prunberg genannt, wurde vom Geschlecht der Tarant erbaut, deren Stammsitz die Burg Tarantsberg (oder Dornsberg) im Vinschgau liegt. Ursprünglich bestand die Brunnenburg aus einem quadratischen Bergfried am höchsten Punkt der Burg und einem schlichten Palas an der unangreifbaren Hangseite.



Die Tarant nennen sich alsbald nach der Burg, so scheint 1253 ein Wilhelm Tarant de Prunnenperch auf. 1268 geht die Brunnenburg durch Heirat an Utlein von Schlandersberg. Möglicherweise wird die Burg bei der Belagerung von Schloss Tirol durch Karl von Böhmen 1347 in starke Mitleidenschaft gezogen, genaueres ist aber nicht bekannt. In den folgenden Jahrzehnten wechseln die Herren der Brunnenburg häufiger, bis sie schließlich 1457 in die Hände der Familie Kripp gelangt. Ab wann die Burg nicht mehr bewohnt wird und schließlich völlig verfällt, ist unklar, um 1600 wird sie aber bereits als alt und zerfallen geschildert.



Schließlich erwirbt Anfang des 20. Jahrhunderts ein Karl Schwickert die Ruine und lässt sie aufwendig wiederaufbauen. Bereits um 1905 ist die Brunnenburg im historisierenden Stil wiedererstanden, von der ursprünglichen Wehranlage ist so gut wie nichts mehr geblieben. Der Neubau bleibt aber nicht lange zur Gänze stehen, bereits 1922 stürzte der westliche Vorbau in den Köstengraben.



Bekannt wird die Brunnenburg auch durch den Dichter Ezra Pound, der sich ab 1958 hauptsächlich hier aufhielt.

 

 

Tief hat sich der Köstengraben zwischen die Brunnenburg und Schloss Tirol oberhalb von Meran gegraben.

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