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Hohe Weisse, 3278 m (Variante 3. Etappe Meraner Höhenweg)

Schnals
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Informationen zur Tour Hohe Weisse, 3278 m (Variante 3. Etappe Meraner Höhenweg)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    10:00 h
  • Strecke
    12.5km
  • Höhenmeter
    1550 hm
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Max. Höhe
    3262 m
Die Hohe Weiße oder Hochweiße wie sie auch genannt wird, liegt nahe an der österreichischen Grenze. Auf ihrem Gipfel treffen die Gemeindegrenzen von Partschins, Moos in Passeier und Schnals aufeinander. Warum die Hohe Weiße sich aber zusammen mit ihren Nachbarn Kleine Weiße und Lodner ganz besonders aus der Texelgruppe hervorhebt, ist ein anderer Grund. Das kalkhaltige, helle Gestein dieser drei Gipfel ist weithin sichtbar und ist eine kleine Anomalie in dieser Umgebung.

Wegbeschreibung

Von der Vorderkaser folgt man dem Meraner Höhenweg, vorbei an der Mitterkaseralm, der Rableid Alm (Übernachtung) und dem Eishof hinauf zum Eisjöchl. Kurz vor der Stettiner Hütte, die gleich hinter dem Jöchl liegt, zweigt man rechts ab und steigt kurz zu einem kleinen See ab. Man folgt der breiten Schuttflanke entlang von Steigspuren aufwärts bis zu einem Felskopf auf ca. 3060 m und geht über den Felsgrat (zum Teil Plattenweg) Richtung Grafspitze. Diese wird links liegen gelassen. Bei einem Felsturm beginnt der steile Abstieg in die breite Scharte (Gletscherreste) unterhalb der Nordflanke der Hohen Weiße. Über das steile Geröll der Nordflanke (Steigspuren und Steinmännchen) hinauf zum Gipfel. Abstieg über den Aufstiegsweg.

Variante

Alternativabstieg: Vom Gipfel zurück in die breite Scharte. Dann Richtung Nordwesten weglos (Steinmännchen) abwärts ins Pfossental bis man auf den Weg trifft, der von der Johannesscharte zum Eisjöchl führt. Man folgt dem Weg nach links zum Gletschersee und weiter bis zur Weggabelung (Johannesscharte). Rechts abwärts zum Meraner Höhenweg und über diesen (Aufstiegsweg) zurück zum Ausgangspunkt.

 

Tipp: Erfahrene und in der Orientierung geübte Bergsteiger können auch über diese Route aufsteigen. Sie ist deutlich kürzer als der Anstieg über die Stettiner Hütte

Startpunkt

Vorderkaser

Zielpunkt

Vorderkaser

Besonderheiten

Schwierigkeit: Nur für trittsichere, schwindelfreie und konditionsstarke Bergsteiger. Stabiles Wetter und Bergerfahrung sind Voraussetzungen für die Besteigung deises Gipfels.

 

Erstmals schriftlich erwähnt wird der Name des Berges im Atlas Tyrolensis, der zwischen 1760 und 1770 erstellt wurde. Dort wird der Gipfel als Hochweis Spiz angeführt. In den lokalen Dialekten ist Hoachwáis gebräuchlich. Der Name bezieht sich augenscheinlich auf die auffallende, helle Farbe des Berges, vielleicht auch darauf, dass früher die Nordflanke der Hohen Weiße das ganze Jahr über von Firn und Eis bedeckt war. Von den Gletschern und den Eisflanken ist längst nichts mehr übrig, nur in der Scharte zwischen der Grafspitze und der Hohen Weißen gibt es noch einen kümmerlichen Rest Eis. Der Grubferner hingegen ist höchsten noch auf einigen Landkarten älteren Datums zu finden. Der Weg über den ehemaligen Ferner ist eine ausgezeichnete Abkürzung sowohl im Aufstieg aus dem Pfossental, als auch im Abstieg ins selbe. Der Weg ist nicht markiert und deshalb nur dem kundigen Alpinisten, der im offenen, alpinen Gelände navigieren kann, zu empfehlen. Das wachsame Auge kann allerdings kleine Steinmännchen als Orientierungshilfe erkennen. Die Erstbesteigung der Hohen Weiße erfolgte 1871 durch Victor Hecht und Rochus Raffeiner. Heute führt der Normalweg vom Eisjöchl gegen Süden über die Grafscharte zwischen Schnalsberg und Grafspitze, anschließend kurz in das jenseitige Becken hinab und dann über die steile Nordflanke zum Gipfel. Die Nordflanke ist in den Sommermonaten komplett schnee- und eisfrei, ein steiles Steiglein schlängelt sich durch die Flanke hinauf zum höchsten Punkt.

Parken

Vorderkaser

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Vinschgauer Bahn von Meran bis Bahnhof Naturns und mit dem Bus nach Karthaus.

Anfahrt

Ausgangspunkt ist die Vorderkaser im Pfossental. Durch das Vinschgau Richtung Naturns. Weiter ins Schnalstal bis zur Abzweigung ins Pfossental kurz unterhalb der Ortschaft Karthaus. Durch das Tal bis zur Vorderkaser. Gebührenpflichtiger Parkplatz.

Quelle

Meraner_hoehenweg_klein

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