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Etappe 1: Meraner Höhenweg

Dorf Tirol
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Informationen zur Tour Etappe 1: Meraner Höhenweg

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:45 h
  • Strecke
    13.4km
  • Höhenmeter
    680 hm
  • Höhenmeter
    460 hm
  • Max. Höhe
    1875 m
Von Hochmuth nach Giggelberg

Wegbeschreibung

Vom Hochmuther (1400 m) – vor dem Abmarsch eines der schönsten Panoramen Südtirols bewundern – auf dem Weg Nr. 24 über den Hans- Frieden-Weg zur Leiteralm (1522 m). Zeit für eine kurze Rast, um dann bis zum Hochganghaus (1839 m) weiterzuwandern. Ab Hochgang nimmt der Meraner Höhenweg schon (das erste Mal) alpinere Züge an. Der Weg wird zum Steig, nennt sich AVSJugendweg und führt vorbei an der Tablander Alm (1788 m) hinunter zur Nasereithütte (1523 m). Der Zielbach, der inmitten der Texelgruppe entspringt, wird hier überquert und durch den Rammwald geht es weiter aufwärts zum Berggasthof Giggelberg (1565 m).

Startpunkt

Hochmuth

Zielpunkt

Giggelberg

Besonderheiten

Hochmut oder Hochmuth? Über die richtige Schreibweise lässt sich streiten; was aber ganz sicher stimmt, die Hochmuth ist ein empfehlenswerter Ausgangspunkt für den Meraner Höhenweg. Losgehen soll es im Uhrzeigersinn.

Die Seilbahn auf die Hochmuth macht es den Bahnen im Meraner Raum vor. Pünktlich um halb acht Uhr ruckelt die erste Kabine nach oben.

Die Bergstation der Hochmutherbahn liegt neben dem „Hochmuther“, dem höchstgelegenen der Muthöfe. Die Wiesen sind so steil, dass sie sogar einem gestandenen Alpinisten Angst einflößen könnten. Hier braucht man Steigeisen, Pickel und Seil zum Mähen oder man ist dort oben aufgewachsen.

Noch Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts besuchten die Kinder der Muthöfe die Zwergschule, die bei den unteren Muthöfen gelegen war. Die Seilbahn kam erst viel später, die Touristen auch und heute ist der Hochmuther über eine Forststraße erreichbar.

Morgens herrscht noch Ruhe am Berg. Langsam und bedächtig beginnt die Sonne eines der schönsten Panoramen im Land zu beleuchten. Zwischen den Gehöften hindurch schlängelt sich der Weg nach oben, die Gebäude kleben am Hang und dazwischen spannen sich die Seile der Materialbahnen. Ohne Materialbahn geht hier oben fast nichts. Zudem muss man sich gut verstehen mit dem Nachbarn auf so engem Raum …

Ein kurzer Anstieg nur, der Duft des frisch gemähten Heus und die Stille sind meine einzigen Begleiter. Die anderen Passagiere der ersten Gondel steigen Richtung Mutspitze auf.

Der Hans-Frieden-Weg verläuft recht luftig entlang des Südhanges der Mutspitze. Der Weg ist breit, einige ausgesetzte Stellen sind mit Ketten gesichert; trotzdem ist hier Vorsicht angebracht! Mit einem grandiosen Blick auf das Etschtal und weit hinein in den Vinschgau geht es mühelos zur Leiteralm. Danach führt ein gepflasterter Weg, der immer wieder über schöne Steinstufen verläuft, durch den kühlen Wald bis zu einem Bach. Über eine Brücke, die dem Planer wohl an einem schlechten Tag aus der Feder aufs Papier gerutscht ist, wird der „Erste Gröben“, eine Verlängerung des Töll-Grabens überquert. Der Weg verschwindet wieder im Wald und das Metallmonster ist vergessen.

Die nächste Station ist das Hochganghaus, das früher einmal an den Alpenverein verpachtet war und heute von den Eigentümern privat geführt wird. Die alte und die neue Hütte stehen eng nebeneinander. Der Weg führt nun in stetem Auf und Ab, vorbei an der Goidner Alm, bis zur Tablander Alm, wo man einkehren kann. Der Neubau aus Lärche ist wie geschaffen für diesen grandiosen Platz, der vom 3000 m hohen Tschigat überragt wird. Genau genommen ist der Berg 2998 m hoch, aber er gilt als Dreitausender und eine 2 m Lüge ist verzeihlich! Weiter geht es durch den Wald zur Lichtung der Hohen Wiege und dann abwärts zur Nasereithütte, die im Jahre 2014 neu errichtet wurde. Bleibt nicht mehr viel zu tun; der relativ gemütliche Aufstieg über einen wunderbaren Weg, über den nun Scharen von Menschen nach unten strömen, endet am Giggelberg, dem Tagesziel.

Parken

Dorf Tirol, Talstation Seilbahn Hochmut

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Meran und mit dem Bus nach Dorf Tirol bis zur Talstation der Seilbahn Hochmut.

Anfahrt

Durch Meran in Richtung Passeiertal und hinauf nach Dorf Tirol bis zur Talstation der Seilbahn Hochmut.

Quelle

Meraner_hoehenweg_klein

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  • Technik

  • Erlebnis

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Der Meraner Höhenweg

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