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Auf die Punta Telégrafo

Alto Garda
mittel
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Informationen zur Tour Auf die Punta Telégrafo

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:30 h
  • Strecke
    7.7km
  • Höhenmeter
    350 hm
  • Höhenmeter
    350 hm
  • Max. Höhe
    2172 m
Monte Maggiore heißt die Punta Telégrafo (2194 m) auch, und wer den Bergstock von Süden betrachtet, versteht gleich warum. Breit-mächtig wie ein Alpenbuddha hockt er da, die Weinberge von Bardolino und Caprino Veronese um zwei Kilometer überragend. Was oben bei Malcèsine noch schroff und steil ist, wird hier rundlicher: Wiesenhänge statt Felsen. Und Blumen. Nicht umsonst heißt die freundliche Hütte an der Bergstation der Costabella-Lifte »Fiori del Baldo«. Und davon sind die Hänge im Frühling und Frühsommer übersät – ein herrlich bunter Teppich. Vor allem der Blumen wegen steigt man im Frühsommer auf den Maggiore; der Herbst ist dann die richtige Zeit, um in die Ferne zu schauen. Dann ist die Luft klar, und wenn der Nordföhn den Dunst hinausbläst in die Poebene, scheint die Sicht fast grenzenlos weit. Bis zu den flachen Höhenrücken des Apennins reicht sie allemal, manchmal sogar bis zu der ebenmäßig gebauten Pyramide, die weit hinter Turin aufragt, dem Monte Viso (3841 m). Und der ist immerhin rund 300 Kilometer entfernt! Der günstigen Randalpenlage verdankt der Berg auch seinen Namen: Telégrafo. Die napoleonischen Truppen richteten auf dem Gipfel einen Beobachtungsposten ein und hielten über optische Signale Verbindung – zwei Jahrhunderte vor der Erfindung des Handys. Das kommt heute zum Einsatz – ganz friedlich allerdings: »Carissimi, sono sulla cima!«

Wegbeschreibung

In ¼ Std. wandert man – die Schleife der Sandpiste abkürzend – bergan zum Rifugio Chièrego (1918 m), dann durch die steilen ostseitigen Hänge unter einem namenlosen Buckel hindurch zur Bocchetta di Coàl Santo (1983 m), zuletzt etwas absteigend. Der gleichnamige Gipfel wird westseitig umgangen; an den schneefreien Hängen blüht bereits im Mai Kerners Schmuckblume (Callianthemum kerneranum). Knapp unterhalb der Vetta delle Buse (2152 m), an dem ausgesprengten Einschnitt des Passo del Cammino (2126 m), wechselt der alte Kriegsweg wieder auf die Ostseite des hier mit einigen bizarren Türmchen besetzten Monte-Baldo-Kamms. Über der Karmulde des Valle delle Pre tangiert der breite Weg den Grat (2087 m). Hinter der nächsten Kuppe gabelt er sich. Wahlweise links (Drahtseil) oder rechts um die Punta Sascaga (2146 m) herum zum Rifugio Telégrafo (2142 m) in schöner Hanglage unter dem gleichnamigen Gipfel. Über den schrofigen Südrücken erreicht man in gut 5 Min. den höchsten Punkt mit großem Panorama. Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg.

Startpunkt

Bergstation der Costabella-Lifte beim Rifugio Fiori del Baldo (1815 m)

Zielpunkt

Bergstation der Costabella-Lifte beim Rifugio Fiori del Baldo (1815 m)

Parken

Talstation der Costabella-Lifte beim Rifugio Fiori del Baldo (1815 m)

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Affi – Lago di Garda Sud«) nach Caprino Veronese und weiter nach Prada (1013 m). Mit dem Costabella-Lift zur Bergstation beim Rifugio Fiori del Baldo (1815 m).

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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