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14 Auf den Monte Carone

Alto Garda
schwer
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Informationen zur Tour 14 Auf den Monte Carone

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    7:00 h
  • Strecke
    17.1km
  • Höhenmeter
    1060 hm
  • Höhenmeter
    1060 hm
  • Max. Höhe
    1602 m
Der Monte Carone (1621 m) ist ein Berg mit zwei Gesichtern. Vom Ledrosee aus zeigt er sich als breiter, bewaldeter Rücken, dem Val Singol wendet er zerklüftete Felsabstürze zu. Entsprechend unterschiedlich sind die Zustiege. Jener von Norden, aus dem Val di Ledro, ist recht schattig, gerade richtig für heiße Sommertage, bietet aber kaum Aussicht auf den Gardasee; der südseitige durch das Val del Singol – voll der Sonne ausgesetzt – ein rechter Schinder. Ganz klar am schönsten ist der Weg von Pregàsina herauf, ziemlich lang zwar, aber auch sehr abwechslungsreich: eine Tal-, Höhen- und Aussichtswanderung mit spannendem Finale in den Felsen der Carone- Südflanke.

Wegbeschreibung

Die große Tour beginnt ganz gemütlich auf dem Sträßchen, das, vorbei an der Kirche von Pregàsina, südwärts ins Tälchen von Palaèr führt. Bald schon bietet sich ein erster Tiefblick auf den Gardasee, dann geht’s angenehm schattig über ein paar Schleifen bergan. An der kleinen Senke im Rücken der Punta dei Larici (907 m) leitet der Fahrweg ein zweites Mal an die Geländekante heran. Wer bis zu der Kuppe vorgeht, wird mit einem atemberaubenden Vogelschaublick aufs Wasser belohnt. Bei der Malga Palaèr (946 m) verlässt man das Sträßchen nach links und steigt auf dem markierten Wanderweg im Wald steil aufwärts zu einem Grateinschnitt, der seinen Namen von einem markanten Felszacken hat: Passo Rocchetta (1159 m). Die Abzweigung zur Cima Mughera (1161 m) bleibt links; an der bewaldeten Südflanke des Monte Guil geht’s noch ein Stück aufwärts, dann führt der Pfad, zuletzt wieder etwas an Höhe verlierend, in die weite Wiesensenke des Passo Guil (1209 m). Wenig unterhalb stößt man auf eine ehemalige Kriegsstraße. Sie quert in sanftem Anstieg die gesamte Südflanke des Monte Carone. Man folgt ihr, vorbei an der Baita Segala (1250 m), bis zur Abzweigung des »Sentiero Tosi« (Schild). Er zieht in bequemen 63 Kehren hinauf gegen eine von schroffen Felsen flankierte Steilrinne. Über teilweise zementierte Stufen (Seilgeländer) entsteigt man dem Graben, quert dann hinüber zur Gipfelwiese des Monte Carone (1621 m) mit großem Kreuz. Prächtige Aussicht vor allem nach Süden, durch das Val del Singol auf den Gardasee, bei klarer Sicht bis hinaus zur Halbinsel von Sirmione. Nicht zu übersehen sind auch die vielen Kriegsrelikte rund um den Gipfel. Die Italiener bauten den strategisch wichtigen Monte Carone im Jahr 1915 zu einer Festung über dem Val di Ledro aus, im Rücken der Front. Damals wurde auch der ostseitige Weg angelegt, der in Serpentinen hinabzieht in die Scharte vor der Punta di Mois (1374 m). Ein bequemer Steig zickzackt rechts weiter bergab zur alten Kriegsstraße. Auf dem Hinweg geht’s zurück zum Passo Guil (1209 m) und mit kleinem Gegenanstieg an der Südflanke des Monte Guil in den Passo Rocchetta (1159 m). Hier fädelt man in den Weg 422 ein, der die Osthänge der Cima della Nara (1376 m) schneidet, dabei allmählich an Höhe verlierend. Er bietet – vor allem im Nachmittagslicht – stimmungsvolle Ausblicke auf den obersten Gardasee und den Monte Baldo. Kurz vor Pregàsina stößt man auf das Sträßchen ins Val Palaèr. Auf ihm zurück zum Ausgangspunkt der schönen Tour.

Startpunkt

Pregàsina (532 m)

Zielpunkt

Pregàsina (532 m)

Parken

Parkmöglichkeiten vor dem Ort

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) via Torbole nach Riva, dann weiter ins unterste Val di Ledro. Am Ausgang des großen Tunnels links und durch eine weitere Galleria hinauf nach Pregàsina (532 m).

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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