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10 Auf die Rocchetta

Alto Garda
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Informationen zur Tour 10 Auf die Rocchetta

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:30 h
  • Strecke
    7.9km
  • Höhenmeter
    1060 hm
  • Höhenmeter
    1070 hm
  • Max. Höhe
    1478 m
Da liegt der Vergleich mit einem Spinngewebe nahe, so engmaschig, viel verzweigt ist das Wegenetz am Rocchetta-Massiv. Gefahr, hier einer (gefräßigen) Riesenspinne zu begegnen, besteht allerdings nicht, und verheddern kann man sich auch kaum, dafür sorgen die rot-weißen Markierungen sowie Hinweisschilder an allen Weggabelungen. Dass die meisten Pfade unheilige Väter haben, aus dem Ersten Weltkrieg stammen, ist ein kleiner Schönheitsfehler, doch der muss die Freude an der grandiosen Berge-See-Landschaft nicht trüben. Dafür ist die Aussicht vom Gipfel der Rocchetta (1540 m) einfach zu schön, eine kontrastreiche Schau über hundert kleine und ganz große Berge. Sehenswert sind auch einige prächtige Buchen am Weg von Biacesa herauf, und vom »Sentiero Zanotti« genießt man die ersten packenden Tiefblicke auf Riva und seine Seebucht. Ein dankbares Ziel, der Hausberg des Gardasee-Städtchens.

Wegbeschreibung

Man verlässt Biacesa (418 m) über ein Sträßchen, das erst sanft, dann kräftiger steigend zur Weggabelung an der Mündung des Val Vasotina führt. Das nach Süden offene Tälchen mit seinem schönen Buchenbestand gibt die weitere Anstiegsrichtung vor. Die alte Mulattiera mit der Nummer 417 gewinnt zunächst in einer nach rechts ausholenden Schleife an Höhe, zieht dann bei angenehmer Steigung taleinwärts. Rechts mündet ein Zustieg von der Bocca Pasumèr, dann geht’s im Zickzack zunehmend steiler über den westseitigen Hang hinauf zur Bochet dei Concoli (1208 m). Wenig unterhalb der Scharte, die (noch) keine Aussicht auf den Gardasee bietet (Bäume), passiert man eine Quelle – im Sommer ist das kühle Nass garantiert hochwillkommen. An der Bochet dei Concoli biegt man links in den »Sentiero Zanotti« ein. Er führt ansteigend auf den Südostgrat der Rocchetta und gewährt nach 10 Min. einen ersten herrlichen Tiefblick auf Riva, seine Bucht und Arco mit dem unverkennbaren Burgfelsen. In der Folge wird man (wieder einmal) von der Geschichte eingeholt: Stellungsreste links und rechts des Weges, der zunächst auf der Seeseite des Kamms verläuft, dann auf die Bergseite wechselt. Nach kurzem Zwischenabstieg (hier gut auf Markierung achten) geht’s hinauf zu einem weiteren Guck-ins-Land. Ein schroffer Felsklotz lässt sich über eine Betonrampe ersteigen – auch sie ein Überbleibsel aus den 1910er Jahren. Der Weiterweg folgt mehr oder weniger dem Grat; rechts mündet der Zustieg von der Cima SAT (vgl. Tour 9). Über den Vorgipfel (1516 m) gewinnt man den höchsten Punkt der Rocchetta (1540 m). Beim Abstieg empfiehlt sich der kleine Umweg über San Giovanni (858 m). Dazu biegt man unterhalb der Bochet dei Concoli ein in den Weg zur Bocca Pasumèr (980 m), die einen packenden Tiefblick ins Val Sperone und auf den See bietet. Nun rechts abwärts und angenehm schattig hinaus zu dem Kirchlein, dann weiter im Wald hinunter zum Anstiegsweg. Auf ihm zurück nach Biacesa.

Startpunkt

Biacesa (418 m)

Zielpunkt

Biacesa (418 m)

Parken

Parkplätze im Ort

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie vorhanden

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) via Torbole nach Riva, dann durch den großen Tunnel weiter ins unterste Val di Ledro nach Biacesa (418 m).

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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