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Ansitz Zinnenberg

Eppan a.d. Weinstraße
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Informationen zu Ansitz Zinnenberg

Der Ansitz Zinnenberg ist geschmückt mit Zinnen, nicht aus wehrtechnischen Gründen, sondern als heraldisches Motiv. Zinnenberg wurde zwischen 1620 und 1630 von Eustachius Franzin erbaut, an der Stelle des Weinhofes Puecherhof.

Dieser Puecherhof war bereits 1446 von Salomon Puecher an das Kloster Wilten übereignet worden. Die ab diesem Zeitpunkt aud dem Hof lebenden Bauern waren zu Abgaben in Geld und Wein verpflichtet. 1570 schließlich kam der Besitz in die Hände der Familie Franzin, deren Nachfahre Eustachius Franzin Ansitz Zinnenberg, wie bereits erwähnt, erbauen ließ. 1632 wurde er geadelt und trug fortan den Namen von Zinnenberg.
Der finanzielle Niedergang der Familie Franzin führte dazu, das Ansitz Zinnenberg im 18. Jahrhundert in die Hände von Baron von Yrsch kam und schließlich im 19. Jahrhundert in bäuerlichen Besitz. Der sich bereits in schlechtem Zustand befindliche Ansitz wurde 1959 vom Bozner Unternehmer Maximilian Staffler erworben und renoviert.



Beachtenswert ist die dem Tal zugewandte Ostfassade mit dem Erkerturm und den Treppenläufen. An der Nordfassade (Straßenseite) steingerahmte Triforienfenster, an der Fassade selbst geometrische Gestaltung in Sgraffitotechnick.

 

 

Der Ansitz Zinnenberg in Eppan-Berg trägt den Namen nicht umsonst.

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