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Andrian

Klein, aber fein

Andrian liegt auf einem leicht ansteigenden Kegel über dem Etschtal, mit dem Rücken zum Gantkofel. Andrian gegenüber liegt der Weinort Terlan, dazwischen schier endlose Reihen von Apfelbäumen. Die Römer waren wohl die ersten Siedler in dieser Gegend und waren wahrscheinlich auch die Namensgeber des bekannten Etschtaler Dorfes.

Andrian ist heute eine der kleinsten selbstständigen Gemeinden Südtirols. Das war nicht immer so. 1928 wurde Andrian von Viktor Emanuel lll in die Gemeinde Nals eingemeindet. Erst 1953 wurde Andrian zur eigenen Gemeinde. Die erste historische Wichtigkeit erlangte das bildhübsche Dorf in der Römerzeit. Der Grund dafür war, daß ab Andrian die Etsch schiffbar war und das Dorf somit die Wichtigkeit eines kleinen Hafens hatte.

Als Wein- und Apfeldorf ist Andrian heute in landwirtschaftlicher wie touristischer Hinsicht wohlbekannt. Besondere Wichtigkeit erlangte Andrian 1893 als im Dorf die erste Genossenschaftskellerei Südtirols gegründet wurde. In den "Südtiroler WeinstrassenWochen-vino in festa" werden allsommerlich spannende Events an außergewöhnlichen Veranstaltungsorten organisiert, um den Besuchern Einblicke in die gesellige Südtiroler Weinwelt zu gewähren.

Die Pfarrkirche zum hl. Valentin ist besonders wegen dem prächtigen neugotischen Flügelaltar aus dem Jahre 1904 bekannt. Die im 13. Jahrhundert erbaute Burg Wolfsthurn der einstigen Grafen von Andrian, ist wohl das bekannteste nichtkirchliche mittelalterliche Bauwerk in Andrian. Ebenfalls erwähnenswert ist der Sternbauer, ein hervorragend restaurierter Bauernhof mit wundervollen Außenfresken und das Gasthaus Schwarzer Adler, das 1599 noch als Adelssitz fungierte.

Andrian ist ein idealer Erholungsort für Naturliebhaber. Umgeben von zahlreichen Wandergebieten und Badeseen, ist das Etschtaler Dorf von Frühling bis Herbst eine beliebte Urlaubsadresse für Outdoorliebhaber und Genießer. Das alljährliche "Volksradfahren" am 1. Mai bietet eine gemütliche Gelegenheit die zahlreichen Obstplantagen und Weinreben um und in Andrian zu erradeln. Kulinarisch geht es bereits in der frühlingshaften Osterzeit mit Spargelgerichten und den bekannten "Bärlauchwochen" zur Sache. In der heißen Sommerzeit werden auf dem "Strudelfest" die unzähligen Varianten des Strudelgebäcks feilgeboten. Im Herbst lockt die Gegend hingegen mit verschiedenen Kastanienköstlichkeiten. Von gebratenen Kastanien bis zu edlen Kastanienherzen ist hier ein geschmacklicher Ausflug in die Welt der Kastanie im Angebot.

Andrian ist aufgrund seiner leicht erhöhten Lage auf der rechten Etschtalseite weit ab von großen Durchzugsstraßen. Unnötiger Verkehrslärm ist hier nicht anzutreffen. Trotzdem liegt Andrian so verkehrsgünstig und zentral, dass in nur wenigen Minuten die Landeshauptstadt Bozen und die Kurstadt Meran erreicht werden kann.

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