Südtirol
Kulturgut im Ultner Talmuseum in St. Nikolaus.

Ulten-Deutschnonsberg

Hang gegen Bauer Vom Etschtaler Dorf Lana bahnt sich eine gut ausgebaute Straße ihren Weg ins Ultental. Anfangs noch steil bergauf, wird der Straßenverlauf bald angenehm geschwungen und führt den Besucher durch ein ursprünglich-idyllisches Tal bis zum Nationalpark Stilfser Joch.

Lärchen und Kastanienbäume begleiten sie auf ihrem Weg.

Kurz nach der Taleinfahrt bei St. Pankraz wartet das kuriose „Häusl am Stein“ auf seine Besucher. Ängstlich klammert es sich an einen Felsbrocken. Es fürchtet wohl eine weitere Überschwemmung, wie jene im Jahr 1882. Die Falschauer trat über die Ufer und riss alles Umliegende mit sich. Nur das Häusl blieb verschont, da es zufällig auf einem Felsen erbaut worden war.

Doch auch die Berghöfe der Umgebung kleben dramatisch an den Steilhängen. In königlicher Einsamkeit zieren sie oft fast senkrechte Talflanken, gekleidet in verwittertes Lärchenholz, das Dach mit steinbeschwerten Schindeln bedeckt. Brennholz ist ordentlich geschichtet und an jedes Haus grenzt ein Gemüsegarten. Auf den Balkonen herrscht strenge Geranienpflicht.

In diesem urtümlichen Tal beherrschen die Bergbauern noch die Kunst der Selbstversorgung mit Produkten, die der Berg und die Landschaft hergeben. Naturgewalten und ein oft raues und steiles Umfeld erfordern dabei Zähigkeit und Einfallsreichtum. Es ist ein Kreis von Säen, Füttern, Pflegen, hin zu Ernte und Nutzung.

Bei St. Nikolaus, wo sich der Talboden lichtet und weitet, bietet das Ultner Talmuseum Einblick in das bäuerliche Kulturgut und Kunsthandwerk. Urtümliche Geräte, Handwerksgegenstände und Schriften zeigen sich.

Natürliche Zeugen der Geschichte sind die Ultner Urlärchen bei Sankt Gertraud. Von Wind und Wetter gezeichnet, ragen die drei Lärchen mit wuchtigen Stämmen hoch in den Himmel. Mit ihren 2000 Jahren gelten sie als die ältesten Nadelbäume Europas und als Symbol für den unbeugsamen Überlebenswillen der Natur.

Getrennt durch die Ultner Berge, etwas versteckt, liegt die Sprachinsel Deutschnonsberg, die bis in das Gebiet der Provinz Trient reicht. Diese Exklave hat in völliger Abgeschiedenheit und abseits des Stromes der Zeit wie des Tourismus seine Ursprünglichkeit bewahrt.

Die Region Ulten-Deutschnonsberg in Südtirol ist besonders beliebt wegen der vielen Touren im Bereich Familienwanderung, Wanderung, Bergtour, Skitour, Schneeschuhwandern, Winterwandern.

Unser Tourenangebot und unsere digitale Wanderkarte für Südtirol liefern dir kostenlos die GPS Daten (GPX Dateiformat) zur jeweiligen Tour in der Region Ulten-Deutschnonsberg und helfen dir in deiner Tourenplanung. Du kannst jede Tour auch als PDF-Tourenblatt ausdrucken oder die Tour in dem digitalen Rucksack ablegen. Hierfür musst Du dich als User registrieren. Mit der sentres App (Download iTunes Store) kannst Du die digitale Karte Südtirols für die Tourenplanung auch mobil nutzen. Die App funktioniert auch im offline Modus und es fallen somit keine Roaminggebühren an.

Orte und Gemeinden in der Region Ulten-Deutschnonsberg

Touren

Schwarzer   Ultental
Skitour

Schwarzer - Ultental  

  • Dauer 5:00 h
  • Strecke 12.8km
  • Höhenmeter 1180 hm
  • Max. Höhe 2611 m
Zum Hochwartsee in Ulten
Wanderung

Zum Hochwartsee in Ulten  

  • Dauer 6:00 h
  • Strecke 10.0km
  • Höhenmeter 1070 hm
  • Max. Höhe 2183 m
Ulten mative Biketour am Abend
Mountainbike

Ulten-mative Biketour am Abend  

  • Dauer 1:30 h
  • Strecke 14.6km
  • Höhenmeter 500 hm
  • Max. Höhe 1520 m
Zu den Kofelraster Seen in Ulten
Wanderung

Zu den Kofelraster Seen in Ulten  

  • Dauer 3:45 h
  • Strecke 10.3km
  • Höhenmeter 810 hm
  • Max. Höhe 2438 m
Zur Gampen Alm in Ulten
Mountainbike

Zur Gampen Alm in Ulten  

  • Dauer 3:00 h
  • Strecke 21.8km
  • Höhenmeter 1110 hm
  • Max. Höhe 1964 m
Zur Falkomaialm in Ulten
Wanderung

Zur Falkomaialm in Ulten  

  • Dauer 3:30 h
  • Strecke 12.1km
  • Höhenmeter 630 hm
  • Max. Höhe 2183 m