Im Gegensatz zu vielen anderen Burganlagen Südtirols wurde Runkelstein in der Neuzeit nicht grundlegend umgebaut und konnte so seinen mittelalterlichen Charakter behalten.
Errichtet wurde Runkelstein ab 1237 durch Angehörige der Familie von Wangen. Die Brüder Friedrich und Beral von Wangen mit ihrer Burg Runkelstein gehörten dem politischem Umfeld des Fürstbischofs von Trient an. Durch diese politische Angehörigkeit wurde die Burg im Jahre 1276/77 von den Truppen Meinhards II angegriffen, stark beschädigt und eingenommen. Ab dem 14. Jahrhundert wurde das Schloss mehrfach umgebaut.
Heute ist Runkelstein hauptsächlich wegen dem europaweit umfangreichsten profanen mittelalterlichen Freskenzyklus bekannt. Zahlreiche kulturelle und kulinarische Veranstaltungen machen Runkelstein heute zu einer vielgefragten mittelalterlichen Räumlichkeit.
