Südtirol
Ein verheerender Brand zerstörte 1850 einen Teil der Pfarrkirche

Pfarrkirche Bruneck

Zwei Spitztürme als Erkennungszeichen. Wuchtig kommt die Kirche in Bruneck im Pustertal daher. Zwei prägnante Spitztürme flankieren die Westpassage. In der Giebelnische steht eine 4 Meter hohe Marmorstatue der Maria Immaculata des Meraner Bildhauers Franz Pendl.

Die Brunecker Pfarrkirche wurde von 1816-1886 nach den Plänen des Leiters der k.u.k. Baudirektion in Wien erbaut. Über dem Mittelportal ist eine Marmortafel mit den Buchstaben OAMGD E BVM (Omnia ad maiorem gloriam Dei et beatae Virginis Mariae – Alles zur größeren Ehre Gottes und der seligen Jungfrau Maria) angebracht.

Das einschiffige Langhaus ist in seiner Breite gewölbt und wird durch drei Gurtbögen und durch Wandpfeiler in zwei gleich große, rechteckige Joche gegliedert. Zum eingezogenen Chor führen zwei Stufen hinauf. Dieser Raum hatte ursprünglich gotische Spitzbogenfenster. 1850 kam es zu einem verheerenden Brand. Beim Wiederaufbau der Kirche wurden die Spitzbögen “romanisch” abgerundet.


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