Südtirol
Mediterran und hochalpin zeigt sich das Umfeld des Kurhauses

Kurhaus Meran

Ein Haus mit vielen Funktionen. Der beeindruckende Jugendstilbau in Meran sollte zwei Aufgaben erfüllen. Er sollte Aufenthaltsort für die Kurgäste und Beherbergungsort der Kurabteilung sein.

Illustre Gäste aus aller Welt konnten sich im Rauch-, Spiel-, Konversations- und Lesezimmer sowie Konzertsaal vergnügen. Auch das Glücksspiel wurde gepflegt. Vorerst nur in Herrenclubs privat, nachdem zweiten Weltkrieg gab es dann ein offizielles Spielcasino im Kurhaus. 1898 war das Kurhaus das erste Gebäude in Meran, das mit Elektrizität versorgt war.

1914 kam der neuere Teil des Kurhauses hinzu. Vom Jugendstil des Wiener Sezessionisten Friedrich Ohmann geprägt, bekam das Kurhaus einen großen Ball- bzw. Konzertsaal, ein elegantes Foyer mit großzügig angelegten Treppen und eine Galerie. Das heutige Kurhaus ist hauptsächlich vom “neuen” Teil von 1914 bestimmt.


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