Der Verkehrsknotenpunkt mit seinem Stausee

Franzensfester Stausee

Ein See für die Eisenbahn Um die Brennerbahnlinie mit Energie zu versorgen, wurde der Franzesfester Stausee mit zugehörigem Kraftwerk gebaut.

Ab 1939 wurde mit den Arbeiten an der knapp 65 Meter hohen Staumauer begonnen. Erhöhter Energiebedarf und der vorherrschende Autarkiegedanke des italienischen Faschismus waren ausschlaggebend für die Planung und Errichtung. Für den Stausee musste der kleine Weiler Unterau aufgegeben werden. Bis zu circa 3,9 mio m³ Wasser des Eisack-Flusses werden hier aufgestaut und durch unterirdische Druckleitungen zum Kraftwerk Brixen geleitet. Ebenso zu diesem Kraftwerk fließt das Wasser aus dem zeitgleich errichteten Stausee bei Mühlbach im Pustertal. Das Kraftwerk gehört mit einer Produktion von 509 Gigawattstunden zu den größten in Südtirol.


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