Die Eppaner Eislöcher, ein eiskaltes Naturphänomen

Eislöcher

Schauerlich Ein eiskaltes Phänomen wird entlang eines Wanderwegs zwischen Eppan und Kaltern im Überetsch spürbar: die Eislöcher.

Die Gemeinden Eppan und Kaltern verbindet der Eislöcher-Wanderweg am Gandberg, der aufgrund eines natürlichen Phänomens vor allem im Hochsommer beliebt ist. Die Eislöcher sind nämlich, wie ihr Name es verrät, Löcher, aus denen eisige Winde strömen.

Diese Tatsache beruht auf dem physikalischen Prinzip der Windröhre: Das Gebiet ist geprägt von Phorphyrschuttmassen. In Spalten und Öffnungen zwischen Blöcken ganz oben am Hang dringt warme Luft, die im Felsen dann abkühlt und tiefer strömt. Aus den Löchern unten am Wanderweg entweichen dann Luftmassen, die deutlich kühler sind als die Umgebungstemperatur.

Dies erklärt auch, warum entlang dieses Wanderweges, auf einem Areal von rund 200 Metern Länge und 40 Metern Breite, plötzlich Pflanzen gedeihen, die normalerweise nur im Hochgebirge vorkommen.


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